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Zahlen steigen im Vergleich zur Vorwoche weiter (Corona)

Foreveralone @, Dortmund, Sunday, 21.02.2021, 14:24 (vor 116 Tagen) @ markus

RKI meldet deutlichen Anstieg der Neuinfektionen


Die nächste Woche wird zeigen wohin die Reise geht.

Sollte sich das alles zuspitzen bzw die zahlen nicht nenneswert sinken, müssen dringend andere Konzepte als ein fortführender oder gar echter Lockdown sein, der unser Gesundheitssystem stabil hält, aber auch gleichzeitig das öffentlichen Leben zu einem gewissen Grad wieder fortgesezt werden kann.

Ich haben da nämlich leider nicht den Eindruck, das dafür alles menschenmögliche getan wird.


Das Problem ist, dass es keine anderen tauglichen Konzepte gibt, außer der Reduzierung von Kontakten. Denn dem Virus ist es herzlich egal, welche Konzepte man sich ausdenkt. Das Virus interessiert sich auch nicht für Kompromisse, sondern nutzt diese aus. Es verbreitet sich immer dort, wo Kontakte stattfinden. Also muss bei zu hohen Zahlen die Anzahl der Kontakte runter.

Du denkst, dass diesbezüglich keine technischen Möglichkiten gibt, um die Virenlast in Gebäuden signifikant zu reduziert?

Es gibt Hilfsmittel mit der weitere Infektionsketten unterbrochen werden können, indem gezielter Kontakte reduziert werden. Dazu können Schnelltests zählen, die es aber nicht in ausreichender Anzahl und noch nicht in Form von Laientests gibt. Ein weiteres Hilfsmittel ist die Kontaktverfolgung der Gesundheitsämter, die aber aufgrund von zu hohen Zahlen nur unzureichend funktionieren. Die Voraussetzungen um präzise dort die Kontakte herunterfahren zu können, wo es den größten Effekt hat, die liegen aktuell nicht vor.

Oder das man die Impfgeschwindigkeit mal so langsam der drohenden Gefahr anpasst. Es bleibt aber weiterhin ziemlich tranig und das geht mir und auch vielen anderen so langsam auf den Sack.
Ich weiß, viele hier kommen gut damit aus, wenn sie kaum bis gar keinem Menschen mehr begegnen müssen und außer Couch-Potatoe Tätigkeiten sonst kein Leben haben, aber übertragt das nicht immer auf andere.


Dass für dich die Situation schwieriger ist als für andere, wissen wir langsam. Persönliche Befindlichkeiten sollten aus so einer Diskussion außen vor bleiben.


Klar, Existenzängste, schwerwiegende psychische Probleme. Alles pille palle und für die Gesamtsituation überhaupt nicht relevant.

Mir geht es um die persönliche Note, die du ständig mit einbeziehst.

So persönlich ist das nur leider nicht.

Nur weil es anderen besser geht als dir selbst, sind das nicht per se schlechte Menschen.

Nein, aber Menschen die andere ständig zurechtpflücken müssen und ihnen auf herablassende Art und immer zeigen, dass sie sich doch gefälligst zusammen reißen sollen und einfcah nur geduldig sein müsssen und ihnen immer irgendeine Mitschuld noch nachgesagt wird, ohne sich in ihre Lage zu versetzen, ja die habe ich mittlerweile einfach gefressen.

Und Menschen, denen es nach der Pandemie privat wieder besser geht, weil sich wieder mit Freunden treffen können, Partys feiern und in den Urlaub fahren, während man weiter sein Kellerkind-Dasein als Erwachsener fristet, sind auch keine schlechteren Personen, weil sie ihr Glück gefunden haben.
Ja, Ferndiagnose und Küchenpsycholgie, aber gewissen Leuten habe ich echt diesen Eindruck.


Thema Impfgeschwindigkeit: Es liegen derzeit über 1 Millionen Dosen von AstraZeneca herum, weil die Termine abgesagt werden oder die Leute einfach nicht zum Termin

erscheinen.

Da hat leider die Presse oder die schlechte Kommunikation der Politiker leider ihren Anteil dran.


Hast du den Impfstoff nicht auch „Plörre“ genannt? Das Problem scheint tatsächlich zu sein, dass der Impfstoff in sehr großen Teilen der Bevölkerung verbrannt ist.


Im Vergleich zu BT ist er schon ein Downgrade. In der Not frisst der Teufel aber bekanntlich Fliegen.

Und nichtsdestotrotz finde ich es einfach enttäuschend und bizarr, dass ein hiesiger produzierter Impfstoff nicht in großen Teilen auch die hiesige Bevölkerung erreicht und es auch hier nur ausschließlich um Geld ginge und nicht darum auch andere Länder teilhaben zu lassen.


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