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Diallo vs. Schmelzer (BVB)

Nolte, Sonntag, 14. April 2019, 12:56 (vor 184 Tagen) @ TiRo
bearbeitet von Nolte, Sonntag, 14. April 2019, 13:02

Ich habe mir die letzten 20 Minuten des gestrigen Spiels nochmal angesehen - konkret mit Blick auf Diallo bzw. unsere linke Abwehrseite. Und Ich frage mich, wie du zu deiner Einschätzung kommst.

Kannst du mir ein paar Szenen nennen, in denen Diallo da so falsch steht?

Was die Defensivarbeit seines Vordermannes angeht: Guck dir bitte mal die Szene beginnend bei Minute 79:17 an. Sie ist symptomatisch für die Schlussphase: Der Mainzer Flügelläufer Donati kommt am Start des letzten Spielfelddrittels an der Außenlinie an den Ball, sein Gegenspieler Philipp läuft auf ihn zu. Donati spielt den Ball durch Philipps Beine hindurch auf den von Diallo bewachten Baku und läuft die Außenlinie entlang weiter. Baku und Diallo verkeilen sich im Zweikampf, kommen beide zu Fall. Und wer ist danach am Ball? Richtig: Donati. Weil Philipp nach seinem Tunnel einfach stehen geblieben ist, während sein Gegenspieler nach vorne lief.

Es gab in den letzten Minuten mehrere Szenen, in denen Diallo auf seiner Seite gegen zwei Gegenspieler stand.

Eine weitere potenziell gefährliche Szene über Diallos Seite gibt es bei Minute 84:16: Leider sieht man aufgrund der vorhergehenden Zeitlupe die Entstehung der Spielsituation nicht, aber auch hier muss man vor allem die Frage stellen, weshalb Donati an selber Stelle wie im vorhergehenden Abschnitt zu Beginn des letzten Drittels außen so viel Platz hat. In dem Moment, als er an den Ball kommt, ist sein Gegenspieler Philipp etwa zehn Meter von ihm entfernt, was Donati alle Zeit gibt, einen gefährlichen Ball auf Diallos Gegenspieler Oniswo zu spielen, der aus dem Zentrum kommend in Diallos Rücken auf den Flügel läuft - was für Diallo aber kaum zu verteidigen ist.

Bei den Szenen um die Zeiten 85:22 und 87:25 sieht man es auf der anderen Seite symptomatisch: Mainz hat auf der (von uns aus gesehen) rechten Seite den Ball. Die Abwehr einschließlich Diallo verschiebt entsprechend nach rechts - schließlich soll der ballferne Außenverteidiger nicht an seiner Seitenauslinie festkleben, wenn das Spielgeschehen woanders stattfindet. Da aber in beiden Szenen der ballführende Mainzer auf der linken Seite überhaupt nicht angegriffen wird (besonders frappierend in letztgenannter Szene, wo Quasion 30 Meter vor dem Tor fünf Sekunden lang spazieren geht und Witsel respektvollen Sicherheitsabstand hält), hat er alle Zeit der Welt, unbedrängt einen langen Ball quer über das ganze Feld auf die rechte Seite zu spielen.

***

Dass die Abwehr in den letzten zwanzig Minuten solche Probleme hatte, lag m.E. vor allem daran, dass die Mainzer die Zone zwischen 25-50 Meter vor unserem Tor vollkommen unter Kontrolle hatten und sich die Zuspiele in die Spitze oder auf die Flügel in Ruhe aussuchen konnten. Woran dies wiederum lag (Erschöpfung, Verunsicherung, ...?), müssen Leute analysieren, die näher am Geschehen sind.

 

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