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Zentrum / Mittelfeld (BVB)

Will Kane @, Saarbrücken, Samstag, 13. April 2019, 23:15 (vor 10 Tagen) @ Liberogrande

Das Zentrum war heute katastrophal. Als die Mainzer in der zweiten Halbzeit aggressiver angelaufen haben, waren wir da völlig überfordert. Witsel ist zur Zeit nicht mehr gut in Form. Und Delaney ist einfach ein etwas limitierter Fußballer und war noch nie gut gegen gegnerisches Pressing. Was aber durchaus überrascht hat, dass die beiden heute den Zehnerraum der Mainzer nicht zu bekommen haben. Obwohl wir sehr tief standen, waren da teilweise immer noch riesige Lücken. Und gerade das sollte man doch immer erwarten, dass Delaney und Witsel die Räume vor der Abwehr zulaufen. Ich weiß nicht, ob da die Luft fehlt oder beide völlig von der Rolle waren. Auf jeden Fall war das alarmierend.

Dem kann ich nicht viel hinzufügen. MMn müssten wir in einer solchen Situation das Zentrum mit einem zusätzlichen Spieler dichter und kompakter machen. Da bietet sich eigentlich nur Weigl an mMn. Der ist aus meiner Sicht zudem etwas pressingresistenter als seine Mitspieler.

Vielleicht sollte man für die nächste Saison ernsthaft über ein Dreierkettensystem nachdenken, da man somit immer einen Mann zusätzlich im Mittelfeld hat.


Und dass man so tief stand lag wohl zum einen daran, dass man sich aus dem Mainzer Pressing nicht befreien konnte und so reingedrängt wurde. Zum anderen ist es aber auch der Grundmechanismus in der Defensive (schon in der ganzen Saison) sich im Zweifel erst einmal passiver zurück zu ziehen und nur punktuell zu pressen. Wenn der Gegner dann durch Pressing Oberwasser gewinnt und man selber verunsichert ist, kann es das Resultat sein, dass man sich immer weiter zurück zieht, ohne dass das jetzt genau so geplant gewesen sein wird. Aber zumindest hätte die Abläufe in der tiefen Verteidigung dann etwas souveräner sein können und nicht so unkoordiniert wie es teilweise aussah. Ich hoffe, dass das in der Form eher mit temporärer Verunsicherung als mit konditionellen Problemen zu tun hat. Ansonsten sieht es für die restlichen Spiele schlecht aus.

Ich sehr schon einiges an physischen Überforderungen bei Spielern wie Witsel, welche fast die gesamte Saison durchspielen mussten.

Und ja, wenn ich einen Vorsprung ‚verwalten‘ will oder auch muss, dann sollte das souverän geschehen. Aber diese Souveränität haben wir eigentlich die gesamte Saison nicht gehabt bzw. sie war immer nur punktuell vorhanden. Kommen Verunsicherung und Nachlassen der Kräfte hinzu, dann sieht das schnell so aus wie heute in der zweiten Halbzeit.

Eigentlich haben wir die gesamte Hinrunde über unserem Limit gespielt und zehren jetzt davon, da uns die Luft auszugehen scheint und wir das Glück nicht mehr zwingen können. Wir stehen erst am Anfang einer Entwicklung, dass sollten wir nie vergessen.

 

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