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Höcke soll weiterträumen (Politik)

Ulrich, Montag, 20.11.2023, 11:43 (vor 214 Tagen) @ guy_incognito

Bei 38 Prozent fehlt leider nicht viel zur absoluten Mehrheit. Das Hauptproblem vor allem im Osten ist die schlechte Wahlbeteiligung. Viel zu viele Menschen nehmen nicht (mehr) teil. Teilweise, weil sie ignorant sind, teilweise, weil sie aufgeben.

Die AfD steht in Thüringen mit 34 % gerade auf ihrem absoluten Umfragehoch.

Sollte es tatsächlich zur Gründung der Wagenknecht-Partei kommen und diese dann zur LTW antreten (zwei Punkte, die man nicht als selbstverständlich ansehen sollte, da die Parteispitze in spe richtig was tun müsste statt sich direkt wieder selbst zu zerlegen), dürften AfD, Linke und auch die CDU (wenn auch geringfügig) Federn lassen.

Bodo Ramelow wird trotz allem ziehen und schon die letzten Landtagswahlen im Osten haben gezeigt, dass dann doch noch so etwas wie eine Zivilbevölkerung vorhanden ist. Und je mehr die AfD polarisiert, desto größer könnte die Wahlbeteiligung werden. Schaun wir mal.

Nichtsdestotrotz dürften die Linke, Wagenknecht & die AfD zusammen locker die 50 % Hürde nehmen. Mit etwas Glück könnte es für ein CDU-Linke-SPD-Grüne-Bündnis reichen, bzw. ein Tolerierungsmodell.

Aber es gibt auch positive Nachrichten: Thüringen ist schon heute unregierbar, also wird sich in der Hinsicht wenig ändern.

Ich könnte mir vorstellen, dass Wagenknecht Thüringen links liegen lässt, und zwar wegen Bodo Ramelow. Der hat sich zwar in der Minderheitsregierung seitlich verbraucht, ist aber noch immer recht beliebt.

Es gab schon Andeutungen, dass Wagenknecht zunächst voll auf die Europawahl setzt, sich dann auf Sachsen und einige Wochen später auf Brandenburg konzentriert.

In Thüringen dürften nach heutigem Stand AfD und CDU zusammen deutlich die absolute Mehrheit haben. Die Linke dürfte verlieren, die eh schon schwache SPD trotz eines durchaus guten Innenministers auch und den Grünen droht der Fall unter 5 Prozent.

Egal, was in so einer Situation auch aus dem Konrad-Adenauer-Haus kommen sollte, würde es irgend eine Vereinbarung zwischen AfD und CDU geben.


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