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[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern (Sonstiges)

Taifun @, Wolnzach, Friday, 11.06.2021, 16:33 (vor 10 Tagen) @ micha87

Wenn es andere Optionen gibt auch in Ordnung. Niedrigere Mieten, Enteignungen und eine höhere Besteuerung wird da aber keine Lösung sein.

Richtig. Und ein Staatsfond wäre denkbar. Aber mit welchem Geld füttern wir den? Aktuell haben wir keinen Staatsüberschuss und sollen wir danach eher Schulden abzahlen?

Enteignungen sind ganz sicher keine Lösung. Aber links und ganz links und grün links ist das ein reales Thema.

Höhere Steuern für Amazon, Starbucks, Apple & Co sehe ich hingegen schon. Allerdings nicht für den Mittelstand, oder M-DAX-Unternehmen. Die haben gegenüber den ganz großen bereits massive Nachteile in der Steuergestaltung. Es muss also darum gehen, dass Gewinne wirklich besteuert werden.

Ich sehe Erbschaftssteuern auch kritisch, da viel privates Vermögen halt in Aktien bzw. Unternehmensanteilen gebunden ist. Aber man kann nicht jeder Generation 25% des Unternehmens nehmen. Wer das will muss mal drüber nachdenken, wieviele Jahre es dauert derartig viel Geld als Gewinn wegzulegen. Das werden in einzelnen Branchen 10-15 Jahre sein und in dieser Zeit kann jede Krise eine Insolvenz darstellen.

Aus meiner Sicht müssen Kapitalerträge direkt höher besteuert werden als nur 25%. Auch hier gerne progressiv. Also ab 25.000 Euro im Jahr dann 35% und bei über 250.000 Euro im Jahr dann auch 45%.


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