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Privates Gehalt vs. Konzern (Sonstiges)

Kaz, Zeven, Donnerstag, 10.06.2021, 18:03 (vor 138 Tagen) @ Weltimperator

No offense. Aber wenn wir glauben Spitzensteuersätze wären bei 55% hoch, hat der Neoliberalismus schon gewonnen. Die Brd ist mit 95% gestartet und war dann jahrzehntelang über 70% bis die andauernde Senkung erfolgte.

Warum sind die Neoliberalen eigentlich so hinter Steuersenkungen her? Es ist nicht unbedingt, die Kohle, die bei den Reichen verbleibt und für Kunst, Boote und anderen Nippes verschwendet wird. Es geht darum den Staat arm zu machen. Denn erst wenn der Staat arm ist, werden die Menschen den Kürzungen im Sozialbereich zustimmen. Und Arbeitslosengeld und Minirenten bestimmen letztlich das untere Lohnniveau, was die Menschen akzeptieren. Und das ist, was der Neoliberalismus will. Einen schwachen Staat (Bezogen auf Sozialea nicht Überwachung, Militär oder andere Nachtwächterfunktionen) und verängstigte Lohnabhängige. Die Sachzwanglogik (wir müssen uns das leisten können) kann dann für jede Kürzungen oder Kapitalorientierung in den Sozialbereichen verwandt werden. Ob privatisierte Gesundheit, kapitalgedeckte Altersvorsorge oder Arbeitsmarktmaßnahmen.


In einem Land das 3 mal so viel für soziales ausgibt (1 Billion) wie für den Bundeshauhalt, also alles andere (362 Milliarden) von Neoliberalismus zu sprechen macht mich sprachlos.

Deutschland ist ein Selbstbedienungsladen für jeden der nicht arbeiten will.


Alles klar. Schau dir doch mal ersthaft an, wer sich immer und immer wieder in diesem Selbstbedienungsladen bedient. Es sind nicht die von dir postulierten Arbeitsunwilligen. Aber sicher ist es toll an der Armutsgrenze auf Staatskosten zu leben, während User wie du scheinbar den Hals nicht voll genug bekommen. Du solltest dich auch mal informieren wie sehr der Sozialstaat oder das Sozialstaatsprinzip (immerhin in der Verfassung verankert) die Jahre über immer mehr abgebaut und ausgehöhlt wurde... Wie sehr kann man die Fakten eigentlich verdrehen wollen?


Ich bin 18Jahre in Hartz4 aufgewachsen und bin der größte Feind davon.
Wir haben aber auf Steuerzahlerkosten ganz gut gelebt trotzdem wird man zu absoluter Unselbstständigkeit erzogen.
Bin froh, dass ich da raus bin und hoffe für jeden dass sie eben auch endlich selbst Verantwortung für ihr Leben übernehmen können/wollen.

Bei einer Billion aktueller Umverteilung kannst du auch jedem Bürger 1k/monat zahlen, egal ob SAP-Gründer, Neugeborenes oder vor 5sek eingewandert.
Glaub mir das ist mehr als genug Umverteilung. Lieber sollte man in Bildung investieren damit die Leute sich da selbst raus helfen können

Und wo genau kommt das Geld her, um mehr und bessere Bildung zu finanzieren? Richtig, über Steuern.


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