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[Finanzen] Die Mär von: 'die Reichen' zahlen viel Steuern (Sonstiges)

FourrierTrans @, Dortmund, Donnerstag, 10.06.2021, 20:34 (vor 138 Tagen) @ Thauron
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 10.06.2021, 20:38

Das Kapital (z.B. von Bezos) ist im Unternehmen gebunden und damit produktiv. Damit schafft es Millionen von Arbeitsplätzen. Amazon zahlt in den USA beispielsweise einen Mindestlohn von 15 $/h. Das sind 30.000$ pro Jahr. Für einfache Arbeitnehmer ohne Ausbildung. Akademiker verdienen nochmal eine Ecke mehr. Wie viele Arbeitsstellen hast du denn geschaffen? Wie viele Milliarden Euro zahlen deine Arbeitnehmer an Lohnsteuer? Wie viele Milliarden Dollar Lohn überweist du monatlich an deine Arbeitnehmer? Es ist immer so leicht sich über Macher aufzuregen. Aber letztendlich sind es die Macher, die für sprudelnde Steuereinnahmen und eine geringe Arbeitslosenquote sorgen.

Mit 30.000 USD kannst du in vielen Regionen, in denen Amazon mit vielen Mitarbeitern operiert, nicht einmal eine Hundehütte mieten. Das ist eben das Kernproblem, der Wink Richtung Akademiker. Einfache aber dennoch harte Arbeit muss sich zumindest in dem Maße lohnen, dass man mit einem genügsamen Lebensstil seinen Wohlstand Schritt für Schritt verbessern kann. So wie es in den 60er-90er Jahren der Fall war. Bezos schafft zwar Jobs, aber zu größtenteils miserablen Bedingungen.
Was gesellschaftlich dabei herauskommt, hat man in den USA der vergangenen Jahre gesehen. Biden scheint das kapiert zu haben. Mit Sicherheit der letzte Schuss vor den Bug in den Staaten, bevor es richtig knallt.


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