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Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger? (Politik)

Alones, Montag, 21.09.2026, 17:00 (vor 6 Stunden, 48 Minuten) @ Kashmir

Weil sowas halt mit Verzögerung kommt. Das waren schon damals gut 30 Prozent, die das gar nicht mitmachen wollten. Im Osten noch mehr. Das war von Anfang an das Potenzial, das da war. Niemand von Union bis Linke wollte die haben, obwohl sie ursprünglich woanders ihre politische Heimat hatten. Die AfD hingegen schon. Und denselben Fehler hat man mit der Ukrainepolitik gleich noch wiederholt.


Welche Fehler hat man denn mit der Ukrainepolitik gemacht?

Dass alle Leute, die mit der Ukrainepolitik nicht einverstanden sind, direkt als Putintrolle verschrien werden. Dass es hierbei auch Leute gibt, die schlichtweg keinen (direkten) Krieg mit Russland wollen, wird nicht einmal in Erwägung gezogen. Und wenn doch, dann sind die alle dumm, haben zu viel Propaganda gehört oder sind eben sonst irgendwo fremdgesteuert, komisch, nicht zurechnungsfähig, etc. Dementsprechend werden diese Leute aus dem öffentlichen Diskurs verstoßen und landen bei der AfD oder dem BSW. Doof nur, dass das gar nicht mehr so wenige Leute sind. Schon bald wird es auch hier eine klare Mehrheit geben, die diese Politik nicht (mehr) unterstützt. Zumal die wirtschaftlichen und sozialen Belastungen immer größer werden. Du kannst nicht das Wenige, was noch da ist, ständig in die Ukraine und Aufrüstung pumpen, während es den eigenen Leuten immer schlechter geht (Rente, bildung, Gesundheitssystem, Infrastruktur, etc.). Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis auch hier der Kipppunkt erreicht ist. Zumal sich in anderen europäischen Ländern ähnliche Entwicklungen abzeichnen.


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