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Reicht es in Berlin für schwarz-rot-grün? (Politik)

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 19:12 (vor 4 Stunden, 59 Minuten) @ Eisen

Die Pinken sollte man möglichst von der Macht fernhalten…

Ich weiß nicht, was das gibt. Für mich geht es dort in Richtung Unregierbarkeit.

Als es das letzte Mal Rot-Rot-Grün gab, haben die Linken diesen unsäglichen Mietendeckel durchgesetzt, der dann gerichtlich kassiert wurde. Da wurden die Mieten im Grunde eingefroren. Ein Freund von mir ist im Vorstand einer Wohnungsgenossenschaft, die sich im Berliner Osten in den Neunzigern gegründet haben. Diese Genossenschaften gehören den Mitgliedern, da "zockt" niemand "ab". Die hatten Häuser im Bestand, bei denen die Mieten bei 2,50 Euro, 3,50 Euro lagen. In vielen Wohnungen lebten die Menschen seit zwanzig, dreißig, vierzig Jahren, teilweise noch mit Kohleheizung und Etagenklos. Wenn Du dort sanieren willst, Zentralheizungen, moderne Bäder einbauen willst, wenn Du bei Wohnungen, in denen der Mieter ausgezogen oder verstorben ist, sanieren willst, dann musst Du die Mieten moderat anpassen. Der Mietendeckel hat das damals verhindert. Wäre der länger bestehen geblieben, wären die Häuser vergammelt wie bereits einmal in der DDR.

Kommt jetzt ein Vergesellschaftungsgesetz zu den von den Linken vorgeschlagenen Bedingungen, dann wird der Neubau in Berlin kollabieren, die Banken werden keine Kredite mehr für Kauf oder Neubau geben, etc.


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