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Bundeskanzler (Politik)

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 13:48 (vor 6 Stunden, 35 Minuten) @ VM

Ich denke, wenn die Union erstmals in ihrer Geschichte aus einem Landtag gewählt wird, wird Merz im ersten Schritt den Parteivorsitz abgeben und damit klar machen, dass er 2029 (sofern er bis dahin im Amt bleiben kann) nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird.

Das ist laut Dagmar Rosenfeld und Robin Alexander einer der kursierenden Pläne. Boris Rhein läuft sich für diesen Fall bereits warm. Problematisch ist aber dessen Position zur AfD. Er will fallweise kooperieren, Merz nicht (mehr). Wie soll das funktionieren?

Noch irrwitziger ist ein anderer umlaufender Plan, den Koalitionsbruch zu erzwingen und in Berlin als Minderheitsregierung weiterzumachen.


Da es in der Union aktuell niemanden gibt, der Merz ersetzen kann und will, wird er vorerst wohl Kanzler bleiben.

Das Problem ist die Eigendynamik, die sich schnell entwickeln kann. Macht Friedrich Merz weiter Fehler um Fehler, dann wäre er nicht mehr zu halten. Es ginge nicht mehr darum, wer ihn ersetzen will, sondern nur noch darum, wer es kann/muss.


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