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Die überwältigende Bedeutung von Personen/Spitzenkandidaten (Politik)

Kutte92-, Münster, Sonntag, 20.09.2026, 16:49 (vor 7 Stunden, 22 Minuten) @ Redaktion schwatzgelb.de

Die heutige Wahl in Mecklenburg-Vorpommern wird einmal mehr belegen, welche entscheidende Rolle die Spitzenkandidaten bei einer Wahl spielen - und das ist ja nun wahrlich keine neue Erkenntnis.

Manuela Schwesig wird heute ein Ergebnis um 37 Prozent einfahren, während die SPD im Bund aktuell bei beschämenden 13% rumdümpelt in Umfragen. Na, woran liegt das wohl?

Wenn überzeugende, vertrauenswürdige, charismatische Persönlichkeiten antreten und die wichtigen Faktoren eines modernen (!) Wahlkampfs ausnahmsweise mal nicht komplett ignorieren (Stichwort Social Media bei Schwesig), dann stoßen auch die Rechtspopulisten an ihre Grenzen.

Wenn man sich anschaut, wer da bei den etablierten Parteien als Spitzenkandidaten zur Wahl stand bei den letzten beiden Bundestagswahlen... puh, das erklärt dann eben auch einiges.

Die Grünen hatten 2021 eine historische Chance - und haben die in ihrer typischen Art so dermaßen leichtfertig und dümmlich in den Sand gesetzt. Habeck hätte eine mehr als reale Chance gehabt gegen den lachenden Laschet und den biederen Scholz. Zumal die Grünen damals mit ganz anderen und extrem positiven Voraussetzungen in den Wahlkampf gestartet sind. Dem hätte villeicht auch die schäbigste Springer-Schmutzkampagne nichts entgegen stellen können. Und dann hätten wir noch heute vielleicht einen außergewöhnlich fähigen Bundeskanzler mit Format. Und ein anderes, besseres Land.

Aber es musste ja unbedingt Annalena machen...


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