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Wobei Sie ja Fehler bereits erkannt hat (Politik)

Ulrich, Sonntag, 20.09.2026, 14:33 (vor 18 Stunden, 21 Minuten) @ tobi002

Das sehe ich kritisch. Aus heutiger Sicht muss man sagen, dass es ein Irrtum war, darauf zu vertrauen, dass auch Russland an einem friedlichen Zusammenleben im Ostseeraum Interesse hat“, sagte Schwesig WELT TV.

Die Vorwürfe rund um ihr Engagement für Nord Stream seien zudem jahrelang in einem Untersuchungsausschuss aufgearbeitet worden.

Es ist nichts rausgekommen, keine Vorwürfe haben sich bestätigt. Es ist das rausgekommen, was dem Landtag und auch der Öffentlichkeit von Anfang an transparent vorlag, dass wir Nord Stream unterstützt haben, weil es um niedrige Energiepreise ging für unsere Wirtschaft und unsere Arbeitsplätze“, sagte Schwesig.

Eine Neuauflage der Gaslieferungen über die Pipeline schloss Schwesig aus. Auf die Frage, ob sie bereit wäre, Gas durch eine reparierte Nord-Stream-Leitung fließen zu lassen, während Wladimir Putin noch russischer Präsident sei, antwortete die Ministerpräsidentin: „Nein.“


https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a9853579452c52238231deb/schwesig-aeussert-bedauern-ueber-fruehere-haltung-zu-russland-ein-irrtum.html

Man sollte vor allem eines nicht vergessen. Die Entscheidung, auf russisches Gas zu setzen, ist in Berlin gefallen. Getragen von CDU, CSU, SPD und FDP. Lediglich die Grünen waren zumindest skeptisch.

Auf Unionsseite hatte unter anderem Markus Söder ein massives Interesse an russischem Gas. Als bayrischer Umweltminister hatte er sich für die möglichst schnelle Abschaltung der deutschen AKW stark gemacht. Windkraftanlagen in Bayern lehnte er aber auch ab, genauso wie HGÜ‑Freileitungen. Die entstehende Stromlücke wollte er mithilfe von Gaskraftwerken schließen, betrieben mit russischem Erdgas.

In Mecklenburg-Vorpommern saßen lediglich die "ausführenden Organe".


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