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Brandmauer als taktischer AfD-Beschleuniger? (Politik)

Alones, Montag, 21.09.2026, 09:35 (vor 2 Stunden, 38 Minuten) @ Scherben

Mit einfach nur "wollen" (bzw. nicht wollen) wird es nicht getan sein. Die Politik und auch die Gesellschaft muss sich schon selbst mal nehmen, wie sie offenbar ist. Und nicht unentwegt versuchen nur so zu tun, wie man eigentlich vielleicht sein will.


Was soll das konkret heißen? Und wie soll das aussehen? Wo war denn die Mitte in den letzten Jahren auch nur ansatzweise kompromissbereit? Ich will die Themen jetzt nicht wieder aufzählen, aber wenn man überall keinerlei Angebote an die Leute macht, die vllt. auch mal anders über ein bestimmtes Thema als der Mainstream denken, braucht man sich nicht zu wundern, wenn langsam Widerstand entsteht. Und ganz ehrlich: Ich denke nicht, dass SPD / Union überhaupt noch irgendwo das verspielte Vertrauen wieder zurückgewinnen können. Die FDP ist eh schon tot, und die Grünen haben halt ihren harten ideologischen Kern. Am Ende des Tages ist das auch einfach ein natürlicher Zyklus. Parteien kommen, Parteien gehen. Die hatten ihren Lauf. Und nun ist ihre Zeit eben langsam aber sicher vorbei.


Was ist denn der harte ideologische Kern der Grünen? Von Cem Özdemir bis Jette Nietzard scheint mir doch einiges an Platz zu sein, da fänden vermutlich sogar wir beide einen gemeinsamen Raum.

Die Ausnahme sind eigentlich nur die BW-Grünen. Ansonsten sind die Grünen schon so ziemlich auf einer Wellenlänge. Damit kannst du einen harten Kern an Leuten abgreifen, aber das ist halt nach oben hin gedeckelt. Alleine schon, dass die Grünen sich im Grunde zu einer männerfeindlichen Partei entwickelt haben, macht sie für viele unwählbar (bzw. überhaupt erst wählbar, wenn man sich zu den Hardcore-Feministinnen zählt).


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