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Bundeskanzler (Politik)

Ricola1, Ort, Sonntag, 20.09.2026, 16:30 (vor 3 Stunden, 53 Minuten) @ nico36de

Aber in der Kernbotschaft stimme ich mit Dir überein: Enteignung wird nun ausgerechnet keinen qm Wohnraum zusätzlich organisieren.


Wer hätte das gedacht! Es wird aber, zumindest wenn die Wohnungen von Menschen verwaltet werden würden, die sich auskennen, zu einer Verringerung der Mieten führen.

Aber wer solche Binsenweisheiten wie den Sachverhalt, dass Enteignung keinen zusätzlichen Wohnraum organisiert, als Argument verkauft, wird diese Intention vermutlich gepflegt am Allerwertesten vorbeigehen.

Huch, was ein Tonfall. Ich habe mal eben kurz am Ende eines längeren Beitrags eine Selbstverständlichkeit aufgeschrieben und dann so was. Puh.

Abgesehen davon, Verringerung der Mieten über Enteignung herstellen zu wollen, ist zumindest eine gewagte These. Die Enteignung (klar, auch das ist eine Binse, aber offenbar nicht für alle, womit Du gar nicht gemeint bist) kostet viel Geld. Geld, das der Staat ganz offensichtlich nicht mehr hat. Mag in der Rechnung nicht auftauchen, aber schon 4 % Finanzierungskosten für diese Enteignung (vollkommen klar, dass da eher an anderer Stelle über den Bund die Anleihen vertrieben werden und die 4 % natürlich nirgendwo auftauchen) würden Stand heute über die beste Verwaltung nicht einfach aufgefangen werden können, um die Mieten real zu senken. Real im Sinne davon, dass dann nicht ganz allgemein die Kosten einfach nur verschoben sind.


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