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Zur Enteignung in Berlin (Politik)

Eisen, DO, Sonntag, 20.09.2026, 13:24 (vor 1 Tag, 12 Stunden, 13 Min.) @ Ulrich

Das ist so dermaßen kontraproduktiv und hanebüchen, das schlägt dem Faß den Boden aus. Die großen Konzerne sind in Berlin keine Abzocker, im Gegenteil. Vonovia hat fast 50% geförderten Anteil. Hier sind die Mieten sowieso gedeckelt. Schon im Moment machen Investoren wegen der Androhung einen großen Bogen um Berlin. Es entsteht also kein neuer Wohnraum. Im Gegenzug müsste man eine riesiger Behörde gründen, um mehrere Hunderttausend Wohnungen zu bewirtschaften. Man rechnet mit 6€/Quadratmeter für Instandhaltung. Die Kosten sind aktuell mehr als doppelt so hoch, d.h. Es drohen massive Einbußen der Bestandsmieter in der wohnqualität. Und als letztes würde die ersatzlose Streichung der Grundschuld würde zu einer bankenkrise führen.

Das ist absoluter Wahnsinn finanz- und wirtschaftspolitischer Analphabeten. Da ist noch nicht mit eingerechnet, dass Investoren wie der norwegische Staatsfonds Anteile an den Wohnkonzernen halten. Würde man diese enteignen, würde man massiv dem Investitionsstandort Deutschland schaden. Es ist verrückt, vollkommen verrückt ohne Sinn und Verstand.


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