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Verdiente und erfahrene Politiker (Politik)

Schleicheisen, Anner Rur ohne "h", Montag, 21.09.2026, 14:58 (vor 10 Stunden, 37 Minuten) @ CF

Vorweg: Ich stimme dir grundsätzlich zu.

Stelle aber die Frage wer das denn heute noch ist bzw sein könnte?

In der CDU spricht man ja- wenn man überhaupt spricht- über die Namen Dobrindt (wat???), Söder (Gottogott) oder eben unseren NRW Sonnyboy Wüst.

Wer von denen würde denn wenigstens das Kriterium beliebt erfüllen? Vielleicht Herr Wüst, keine Ahnung…

Die anderen aber sicher nicht.

Im zweiten Punkt wird es dann ja fast schon dramatisch: verdient…

Also: sich um das Land „verdient gemacht haben“.

Und in dem Zusammenhang dann jemanden wie Dobrindt zu nennen ist ja wirklich ein böser Witz.

Wenn er eins wirklich bewiesen hat dann doch das er nicht die eher einfachen Aufgaben in der Politik lösen kann.

Mautdesaster mit Ansage und Millionenschaden, vollendet von seinem Spezl Andi Sch.

Hab gedacht „Wenn du ihn nicht wieder siehst sind die Millionen für die mautgeschädigten Firmen nicht ganz umsonst gewesen“. Kam aber mit Vollgas zurück, noch ne Stufe höher. Und dann?

Illegale Anordnungen als Innenminister, ebenfalls mit Ansage.

Und dann jetzt mal Kanzlern lassen???

Wer kommt auf solche Ideen???

Ich fürchte, es wird absehbar nicht viele Politiker mehr geben die über eine „längere Zeit“ Zuhörer finden weil sie was zu sagen haben.

Heutzutage sind die Leute Berufspolitiker die nie was anderes gemacht haben. Wenig erstaunlich dass sie dann nur noch sprechen wie eben Politiker und nicht wie „normale Menschen“, ob das nun Handwerker oder Sparkassenangestellte sind die ihr Leben nicht in Beschlussvorlagen und Parteitagsbeschlüssen leben.

Dazu die permanente Öffentlichkeit, die man sucht weil man sie suchen muss. Und die einen auch immer wieder findet, auch wenn es gerade nicht so passt.

Und eben die ungefilterte Kakophonie im Internet die einem sehr viel Reichweite verschaffen kann, aber ebenso den Shitstorm kübeln lässt, manchmal auch oder gerade über die „eher guten“.

Die, die diesen Auswahlprozess aus Jugendpartei, Strebsamkeit, endlosem Geschwafel in irgendwelchen Gremien und eben ein bisschen Glanz der Öffentlichkeit ebenso wie unfassbar direkten Anfeindungen, überstehen…

Haben dann nicht mehr viel zu sagen weil sie gar keine Zeit hatten sich den Dingen so zu nähern wie es der gewöhnliche Mitbürger normalerweise macht.

Das ist,glaube ich, der Grund für die „Entfremdung“ zwischen Wähler und Funktionsträger…

Und immer wenn ich das denke hoffe ich, dass es doch ein paar gibt die anders sozialisiert wurden und dann auch wieder „näher an den Leuten“ ist.

Der oder die (oder wasauchimmer) wäre dann mutmaßlich auch beliebt;-)


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