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Erfahrungen von Leihmüttern und betroffenen Kindern (Politik)

Habakuk, OWL, Dienstag, 21.07.2026, 18:13 (vor 8 Stunden, 20 Minuten) @ CF

Du gehst hier pauschal davon aus, dass Frauen immer nur primär einen Beweggrund haben. Warum genügt keine umfassende Prüfung, dass Frauen in Betracht gezogen werden, die dies eben nicht aus einer finanziellen Notsituation heraus machen? Umfassende psychologische Vorgespräche etc.


Und genau auf diese Prüfung vertraue ich nicht. Und als so gewichtig, dass Menschen ihre eigenen Gene unbedingt auf diese Weise weitergeben müssen, erachte ich persönlich das Thema für die Gesellschaft einfach nicht, um dort wie viele Ressourcen auch immer zu investieren. Es gibt künstliche Befruchtung, Samenspende, Eizellenspende, Adoption, daneben Pflegeelternschaft. Das sind viel gute Möglichkeiten, seinem Wunsch nach Elternschaft nachkommen zu können. Man kann und muss es aus meiner Sicht nicht jedem einzelnen Wunsch Recht machen.

Das ist aus meiner Sicht ein gewichtiger Punkt. Dass ein unerfüllter Kinderwunsch für Paare ein Problem sein kann, das kann ich verstehen. Dass es sich bei einem Kind um einen genetischen Nachkommen handeln soll, kann ich bedingt nachvollziehen. Sollte dies aber mit den von dir genannten Methoden nicht möglich sein und deshalb eine dritte Person in Form der Leihmutter einbezogen werden müssen, dann könnte der Verzicht auf die Weitergabe des eigenen Erbguts die beste Lösung sein.


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