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"Altparteien" (Politik)

Gargamel09, Sonntag, 19.07.2026, 12:12 (vor 23 Stunden, 6 Minuten) @ Sascha
bearbeitet von Gargamel09, Sonntag, 19.07.2026, 12:16

Für mich ist das auch ein Begriff, den man nicht nutzen sollte. Natürlich ist das ein Begriff, bei dem direkt weiß, wer damit gemeint ist und in gewisser Weise grenzt es auch Parteien der demokratischen Mitte von populistischen Parteien ab.

Was ich daran problematisch finde ist, dass wenn es "Altparteien" gibt, muss es auch "Neuparteien" geben. Mit "neu" verbindet man dann modern, aktuell, dem Zeitgeist entsprechend. "Alt" ist dagegen von gestern, unmodern und überholt.

Für mich transportiert man mit der Nutzung des Wortes unbewusst eine Darstellung, dass AfD, BSW etc. die Parteien sind, die die moderne Gegenwart abbilden.

Die Rechten wissen eben, wie sie etwas auf den Punkt bringen können, genauso wie Remigration, Lügenpresse u.s.w. Die sind online nicht nur aktiver, deren Inhalte verfangen viel schneller, weil sie eben nicht um den heißen Brei herumreden müssen. Tiktok ist wie für sie gemacht, darum dominieren die dort auch den Diskurs und holen die Jugendlichen mit simplen, aber verständlichen, einprägsamen Inhalten ab. Da hinken alle anderen meilenweit hinterher.

Ulrich in Sachsen-Anhalt, hat 500K Follower (da werden manche Influencer neidisch) auf diversen Plattformen, Schulze nur irgendwas um die 10K


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