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Recht auf eigene Kinder durch Leihmütter vs. Geld und Auslese? (Politik)

Vielhilftviel, Dienstag, 21.07.2026, 12:23 (vor 7 Stunden, 48 Minuten) @ Kris

Es würde in Deutschland allein dadurch viel günstiger werden, dass die Kindskäufer der Mutter alle Gesundheitsleistungen (Vorsorgeuntersuchungen, Geburt, Hebamme, Nachsorge etc.) nicht bezahlen müssen - das trägt ja die Krankenkasse. Diese Kosten sind gerade in den USA unglaublich hoch und müssen dort in der Regel selbst bezahlt werden.


Das ist nicht sicher und gehört mit zur Klärung. Bei Fruchtbarkeitsbehandlungen trägt die KK ja auch nicht alles.

Ab dem Zeitpunkt wo die Frau schwanger ist, trägt die Krankenkasse natürlich alle Leistungen, die ich oben genannt habe. Tut sie ja jetzt auch, egal wie und von wem die Frau schwanger geworden ist.


Ich frage mich auch, wie denn eine staatliche Reglementierung aussehen könnte. Müsste eine Leihmutter nicht unbekannt bleiben, und würde ein "Gen-Katalog" zur Verfügung stehen?
Würde die Vermittlung über staatliche Instanzen gehen, oder wären die Preise frei verfügbar? Wer von denen, die jetzt mit Geld im Hintergrund eh ins Ausland fahren, würde denn irgendwas dem Zufall überlassen? Mir fehlt die Fantasie mir vorzustellen, wie weniger Betuchte sowas stemmen könnten.

Auf die mögliche Reglementierung will ich nicht eingehen, ich bin auch kein Befürworter der Leihmutterschaft. Mir ging es nur darum, dass in Deutschland Kosten vom Gesundheitssystem getragen werden, die man bei Leihmutterschaften im Ausland quasi als pass-through Kosten mittragen muss.


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