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Brosius-Gersdorf: Position der Union ist "paternalistisch" (Politik)

CF, Dienstag, 21.07.2026, 13:24 (vor 12 Stunden, 53 Minuten) @ markus


Gerade wenn man davon ausgeht, dass die Nachfrage nach Leihmutterschaft ohnehin besteht, spricht das eher für klare Regeln als für ein pauschales Verbot.


Ich hoffe nicht, dass du die Auffassung vertrittst, dass für alles, für das eine Nachfrage besteht, es einen regulierten Markt geben sollte


Ich hoffe nicht, dass du meine Aussage bewusst auf Extrembeispiele wie Mord oder Missbrauch ausweiten willst. Denn darum ging es erkennbar nicht.


Naja, es gibt hier auch Leute, für die es vollkommen ok ist, seine Organe an den meistbietenden zu verkaufen...;-)
Aber natürlich ist klar, wie deine Aussage gemeint ist. Aaach, nur das mit der Nachfrage ist schwierig. Das Thema Drogen wurde hier eigentlich noch gar nicht aufgegriffen. Auch da gibt es ja eine Nachfrage und selbst nach Jahrzehnten noch nicht einmal im Ansatz einen regulierten Markt. Ich stecke jetzt thematisch da nicht tief drin, aber vielleicht ist auch Verbot manchmal die beste Regulierung?


Es gibt doch bereits bestimmte Regularien für Drogen, wie die Beispiele Cannabis, Alkohol und Zigaretten zeigen. Willst du das auch verbieten? Oder soll es erlaubt bleiben, dass man eigenverantwortlich vor dem Stadion ein Bier trinken kann – wohl wissend, dass man damit sein Krebsrisiko erhöht?

Sein Krebsrisiko erhöht man auch schon, wenn man im Stadion ne Portion Pommes isst.;-)
Aber ja, ist ne schwierige Frage. Alkohol ab 16, 18 oder 21? Zigaretten auch. Cannabis? Wie sieht es eine Stufe höher aus? Kokain oder Heroin sind soweit ich weiß verboten. Warum? Oder was wäre die Alternative?
Man könnte auch hier sagen, dass am Ende jeder selbst verantwortlich ist für seine Gesundheit und alles laufen lassen. Regulierungen werden stets hintergangen - zumindest wenn es wenigstens eine Partei gibt, die daran verdient. Und dieser letzte Punkt ist es, der mich am meisten umtreibt: kann man Regulierungen (konkret wieder zum Thema Leihmutterschaft) so gestalten, dass es keine Partei gibt, die damit Geld verdient? Dann bin ich offen dafür.


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