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Krisenmanagement der Union (Politik)

Garum, Bornum am Harz, Sonntag, 19.07.2026, 10:12 (vor 1 Tag, 1 Stunden, 6 Min.) @ Habakuk

Es war aber auch schon augenfällig, wie wenig Zeit man mit den sonst üblichen Worten der Anerkennung und des Respekts dem scheidenden Amtsträger gegenüber verschwendete. Mag sein, dass ich das überbewerte, aber besonders beliebt scheint Spahn in der eigenen Fraktion, die er anführte, nicht gewesen zu sein. Unabhängig davon finde ich es (bis jetzt) anerkennenswert, wie die CDU mit dieser kritischen Situation umgeht. Das ist natürlich dem großen Druck geschuldet, unter dem die gesamte Partei steht, allen voran natürlich vor allem Friedrich Merz. Sollte es der Union gelingen, in den nächsten Tagen ohne großes Gepolter einen neuen Fraktionschef zu präsentieren, dann wäre das durchaus bemerkenswert. Intensive parteiinterne Gespräche über eine Nachfolge dürften schon seit Samstagmorgen laufen. Eigentlich bräuchte die Union jetzt einen charismatischen Politiker, der nicht nur die Stimmen in der Fraktion, sondern auch Sympathien in der Bevölkerung besitzt, aber so einer ist weit und breit nicht in Sicht. Die schlechteste Lösung aus der Liste der gehandelten Kandidaten wäre vermutlich Carten Linnemann. Ich glaube, dass Merz selbst Thorsten Frei favorisieren würde, auch wenn er dann einen neuen Kanzleramtsminister bräuchte. Schaun wir mal.

Das wäre such in meinen Augen der Supergau aber wer weiß was die Union so möchte.


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