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Man muss Alonso auch loben (Spieltage)

uwelito, Wambel forever, Samstag, 11.01.2025, 15:59 (vor 374 Tagen) @ BeefSG
bearbeitet von uwelito, Samstag, 11.01.2025, 16:09

Der Fußball ist ja im Laufe der Hinrunde besser geworden. Natürlich subjektiv aus meiner Sicht. Warum man allerdings mit so jungen unerfahrenen Leuten trotzdem das Spiel durchzieht und hinten rumspielt, verstehe ich wieder nicht. Ein Kobel ist für den Spielaufbau, den Sahin möchte einfach nicht gemacht und dann hast du noch solche schnellen Gegenspieler, die das gnadenlos ausnutzen.

Ich kann es voll und ganz verstehen, dass man immer noch spielabhängig Sahin kritisiert. Auf der Torwartposition kann er schwer viel ändern. Aber die ist in seinem System mit entscheidend. Ansonsten klappt das Kombinationsspiel aus der Abwehr heraus immer besser und auch die tiefen Bälle klappen immer besser sodass viel schneller nach vorne gespielt wird.

Was mich gestern einfach genervt hat ist diese unglaublich hohe Ausfallquote, was zudem nicht mal mit einem breiteren Kader verbessert wurde. Aber daran können die Verantwortlichen eben noch arbeiten. Vielleicht tut man dann da ganz gut daran dieser ganzen sportlichen Führung mindestens mal 2 Jahre zu geben.

Ich kenne mich im Fussballtrainergeschäft null aus. Aber in der Trainingswissenschaft und vielen anderen Sportarten gilt doch das Grundprinzip, dass Sportler nicht mit Aufgaben, Anweisungen usw. betraut werden dürfen, die sie nicht effektiv erfüllen können, weil sie die subjektiven Vorraussetzungen für die Umsetzung (noch) nicht erfüllen. Vieles kann man lernen und mit der Zeit verbessern, den Fortschritt sieht man zuerst natürlich im Training, wie man das dann in die Wettkampfsituation überträgt, ist Aufgabe des Trainers. Ein Trainer muss auch erkennen, wenn gewisse Vorraussetzungen einfach nicht gegeben sind, egal ob prinzipiell oder situativ. Kobel schafft es nicht, seinen lange Stelzen schnell und koordiniert einzusetzen. Jeder Versuch wird in einer extremen Pressingsituation zu einer potenziellen Gefahr. Da wird eine Ruhe am Ball vorgegaukelt, die real nicht gegeben ist. Das wird auf den Tribünen erkannt, wie am permanenten Raunen zu erkennen ist. Im Grunde lautet die Frage nur, wann es wieder mal klingelt. Jetzt kann man sagen, so etwas macht Sinn, wenn es dadurch ab und zu mal zu vielversprechenden Umschaltsituationen kommt. Aber das passiert mit dieser Mannschaft im Grunde nie. D.h., man geht permanent ins Risiko, ohne dass dabei irgendetwas herausspringt. Wie es um die langen Bälle bei ihm ausschaut, hat man beim 0:2 gesehen. Warum spielt er diesen Ball auf einmal mit dem linken Fuss? Selbst mit rechts ist er schwach und jetzt soll oder will er beidfüßig agieren? Zudem kam gestern noch dazu, dass er eine zusammengewürfelte Viererkette vor sich hatte, mit zwei Nachwuchsverteidigern, die schon ohne Gegnerdruck genug damit zu tun hatten zu erkennen, wo sie überhaupt zu stehen haben. Und trotzdem lautet anscheinend die Vorgabe hinten so rauszuspielen, als ob die Stammspieler dabei wären.


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