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Letzte Umfragen vor der Wahl (BVB)

Garum, Bornum am Harz, Samstag, 22.02.2025, 10:38 (vor 341 Tagen) @ Timo_89

Bei Zeit Online gibt es eine Grafik, die den gewichteten Mittelwert aller Umfragen zur Sonntagsfrage darstellt. Alle namenhaften Institute haben die letzten Tage nochmal abgefragt. So sieht es Stand heute im Mittelwert aus, das sollte die Schwankungen der verschiedenen Institute ausgleichen. Unter der Grafik gibt es einen Vergleichswert vom 21.11. zum 22.02., also wie sich der Mittelwert aller Umfragen über die letzten Monate in der "heißen" Wahlkampfphase (am 06.11. entließ Scholz Linder) verschoben hat, hier in Klammern dargestellt:

CDU/CSU 30,0% (-3,2%)
AfD 20,5% (+2,3%)
SPD 15,4% (+0,3%)
Grüne 13,2% (+1,6%)
Linke 6,8% (+3,2%)
____

BSW 4,4% (-1,7%)
FDP 4,3% (+0,3%)
Sonstige 5.4%
___

Die CDU/CSU ist im Vergleich zum November der größte Verlierer. Profitieren konnten die Ränder, die AfD und die Linke legten stark zu, die Linke ist sogar der größte Gewinner, insbesondere mit Blick auf das BSW was ebenfalls, v.a. nach den erfolgreichen Wahlen im Osten, hier als großer Verlierer dasteht. Für die FDP sieht es ebenfalls nicht gut aus, sie könnten den Einzug in den BT tatsächlich verpassen. Man kann also von einer Steigerung der Polarisierung sprechen, wenn die Ränder zulegen. Demnach stehen die Parteien der Mitte CDU/CSU, SPD, Grüne und FDP noch bei 63%. Ohne die FDP, wenn sie rausgeht, bei 59%. Das klingt noch nach viel, aber ist wenig, wenn man bedenkt, dass es Zeiten gab, wo jeweils CDU/CSU und SPD über 40% kamen. Es wird schwerer Koalitionen zu bilden. Noch schwerer natürlich, sollten wider Erwarten FDP und oder BSW doch reinkommen.

Koalitionen: Sollte die FDP es nicht schaffen, fällt die Deutschland-Koalition als Option weg. Bleiben natürlich die beiden am häufigsten diskutierten Optionen Schwarz-Rot und Schwarz-Rot-Grün. Unter den gegebenen Parametern würde ich mir einfach wünschen, dass es zumindest für ein Zweier-Bündnis Schwarz-Rot unterm Strich reicht.

Edit: Ups, sollte unter den Ausgangspost.

Ich bin mittlerweile der Ansicht das es wahrscheinlich gut wäre wenn wir eine "Übergroße Koalition" hätten, Schwarz, Rot, Grün. Letztlich sind irgendwo alle drei wichtig.
In kurzen aber harten Koalitionsverhandlungen sollten die Parteipräferenzen bei Seite geschoben werden und gucken wie man angesichts der Weltlage das beste für Deutschland hinbekommt. Jeder müsste da ein bisschen über seinen Schatten springen und das was festgelegt wird wird gemacht. Das stände dann auf großen Füssen und alles könnte zügig angegangen werden.
Die jetzigen Herausforderungen müssen von so vielen wie möglich mitgetragen werden.


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