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Amerikanischer Hass (BVB)

FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Dienstag, 18.02.2025, 21:23 (vor 345 Tagen) @ Ensiferum
bearbeitet von FourrierTrans, Dienstag, 18.02.2025, 21:35

Das ist schon klar.

Meine den Zusammenhang, dass sowohl Russland und die USA kein Interesse haben dürften, dass die Deutschland bzw. die EU stark ist. Deswegen die Unterstützung für die AFD. Das da die Menschen hier nicht misstrauisch werden.

Bei Putin durfte der Gedanke mitspielen, dass er nicht möchte das die EU, Länder die er gerne unter seine fittische haben möchte, zur Demokratie bzw. zur Einhaltung von Menschenrechten hilft.

Deutschland und die EU sind nicht stark. Sie sind so schwach wie noch nie, ganz ohne AfD. Mir ist nicht ganz klar woher es kommt, aber knapp die Hälfte der Amerikaner scheinen uns zu hassen. Anders lässt sich das nicht mehr erklären. Selbst die Russen reiben sich verwundert die Augen.
Ein Auszug aus einem aktuellen Artikel der FAZ (@Admins: darf ich das?)

"Putins Scharfmacher blicken dabei schon über die Grenzen der Ukraine hinweg, getreu der Devise ihres Präsidenten, dass man sich im Krieg mit dem gesamten Westen befinde. Trump nehme Russland die Butter vom Brot, scherzte etwa der Staatsfernsehmann und Unterhausabgeordnete Jewgenij Popow: „Wir wollten doch die westliche Welt in Stücke sägen, aber jetzt hat er selbst entschieden, sie aufzusplittern.“

In einer anderen Sendung frohlockte der Gastgeber Wladimir Solowjow angesichts von Hegseths Ankündigung, Amerika werde sich nicht an einer möglichen Friedenstruppe für die Ukraine beteiligen und auch nicht europäischen Teilnehmern einer solchen Truppe helfen, sollten sie von Russland angegriffen werden. Die Europäer könnten Artikel 5 des Nordatlantikvertrages, der den NATO-Bündnisfall regelt, einfach „vergessen“, resümierte Solowjow: „Amerikanische Truppen? Hofft nicht darauf!

Eins ist klar: sollten wir das als EU und Deutschland in der Form überleben, wie wir "uns" in den letzten Jahrzehnten kannten, kann es nur eine Devise geben: Nie mehr USA, nie mehr Abhängigkeit. Im Zweifel sollte man sich jetzt einfach dem neuen globalen Spiel der Macht beugen und neue Koalitionen schmieden. Ich sage bewusst Koalitionen und nicht Freundschaften (wenn es so etwas überhaupt je gegeben hat und es nicht immer nur "Interessen" waren). Lieber ein berechnender Chinese, der ganz nüchtern nur ein (Geschäfts)Partner ist, als ein hinterhältiger "Freund" wie der Amerikaner. Hoffentlich schaffen wir als EU den "Turnaround" und lösen uns danach gänzlich von den Amerikanern, auch mit eigenem Atomwaffenschutzschirm.


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