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Demokratie leben und das Wahlrecht nutzen (BVB)

FullHD, Freitag, 22.09.2017, 16:05 (vor 3039 Tagen) @ DreiEckeneinElfer

Wobei es doch auch eine sehr große Anzahl an Nicht-Wählern nicht geschafft hat, dass "die Politik" sie wieder versucht ins Boot zu holen. Durch nicht wählen bewirkt man also ganz offensichtlich kein Umdenken (was ich zb gerade bei der SPD erwartet hätte, dass die mal einen vernünftigen Wahlkampf mit Inhalten führen...stattdessen kommt da "Zeit für Gerechtigkeit", was auch der Titel der neuen RTL Seifenoper über Anwälte sein könnte).
Wahlbeteiligungen von knapp über 70% bei Bundestagswahlen heisst einfach, dass da alle Parteien enormes Potential einfach liegen lassen mMn.
Wenn man aber in einem "Duell" (warum gibt es den Scheiß eigentlich in Deutschland, wo man hier eigentlich garnicht die Person wählt, sondern eine Person in seinem Bezirk und eine Partei und NICHT Person XY, die Kanzler werden soll!), wenn also in einem solchen Duell dann kaum Inhalte auf den Tisch kommen und auch mal Meinungen und Standpunkte aufeinander prallen? Warum genau sollte dann ein Politikverdrossener oder wenig interessierter Bürger überhaupt wählen gehen, wenn doch sowieso nur Merkel (mittlerweile ausgeschlossen, aber theoretisch hätte er es ja werden können) Schulz regieren werden und die sich so gut wie garnicht unterscheiden in den (mMn völlig nebensächlichen) Themen, die groß aufgeblasen wurden?

Ich kriege die Zahlen leider nicht mehr zusammen, aber im Radio wurde zum Thema Wahl vor 1-2Wochen eine Umfrage dargestellt, nach der das größte Thema für die Bürger "Bildung" wäre...kann hier irgendwer (ohne nachzusehen) sagen, was CDU/CSU oder SPD beim Thema Bildung vorhaben?
Wenn ich regieren will, dann muss ich die Bürger nunmal "abholen" und genau das sehe ich gerade bei der SPD kein Stück und die CDU hat es aktuell garnicht nötig, Mutti Merkel wird, vermutlich einfach aufgrund eines Gewöhnungseffektes, gewählt und gewählt und gewählt, bis die irgendwann keine Lust mehr hat.


E: Also um es abschließend nochmal zu sagen, im Zweifel wähle ich lieber "das kleinere Übel" oder ganz offensichtlich "Protest", wie zb "die Partei". Nicht wählen führt nämlich in dem Fall leider nicht zum gewünschten Effekt.


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