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Auf dem Platz standen gestern (BVB)

Fair Play, NRW, Donnerstag, 21.09.2017, 15:09 (vor 3039 Tagen) @ pornstache

Nun, ich kann ja nur für mich sprechen. Und ich möchte definitiv niemanden diskriminieren oder gar langmachen (aber in Deiner Terminologie könnte man sagen, dass ich "sowas (in gewisser Weise) nicht mag", das gilt aber auch für viele andere Verhaltensweisen). Auch stehe ich selbstverständlich auf dem Standpunkt, dass unsere Gesellschaft unbedingt voraussetzt, dass innerhalb der verfassungsmäßigen Grenze sich jeder seine Lebensform selbst heraussuchen kann und hierfür auch nicht angefeindet werden darf. Darüber habe ich mich auch schon bisweilen mit intoleranteren, rechts-/religiös-konservativeren Bekannten kontrovers ausgetauscht.

Nur kommt insoweit manchmal den Eindruck auf, dass es nicht mehr reicht, dass andere Lebensmodelle vollumfänglich akzeptiert werden, sondern man muss diese auch noch richtig umarmen oder, etwas polemisch, man meint, die Leute verlangten noch einen Orden für die vergoldete Rosette bzw. wollen ihren Lebensstil ständig allen unter die Nase reiben. Das ist vielen einfach zu aufdringlich.

Ach so war das gemeint, das kann ich sogar nachvollziehen, auch wenn ich das nicht so häufig beobachte. Andererseits könnte man auch sagen, nach Jahrzehnten der Dirskriminierung und Stigmatisierung mit all den negativen Konsequenzen für soziales Umfeld, Beruf und natürlich ganz schlimm in der Familie sollen die Homosexuellen doch ihre Extrawurst kriegen, dadurch hab ich trotzdem noch genug. Dass es nerven kann verstehe ich schon. Aber deswegen eine Partei voller Amateure wählen? Wer glaubt, dass sich seine Angelegenheiten bei der AfD in guten Händen befinden, der muss sich doch nur mal die bisherigen Arbeiten in den Landesparlamenten anscheuen.

Da ich keinerlei rasssistische Ideologie teile, halte ich niemanden für per se überlegen und habe null gegen Ausländer.

Rassismus wollte ich dir auch nicht unterstellen, das sind ja konservative Ansichten.

Dennoch meine ich wie Andere, dass die Gefahren des konservativen Islams deutlich unterschätzt werden, weil dieser schlicht nicht verfassungskonform ist. Das sagen selbst liberale Kräfte innerhalb des Islams. Dann liegt es aber auf der Hand, dass man insoweit nicht einer ungedämmten Ausbreitung zustimmen kann.

Auch das kann ich nachvollziehen. Mir sind Religionen aber grundsätzlich nicht geheuer, damit meine ich nicht die anhängenden Sozialverbände und Einrichtungen, sondern die dogmatischen Institutionen und deren "Lehren".


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