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Auf dem Platz standen gestern (BVB)

pornstache, Walldürn (Neckar-Odenwald-Kreis), Donnerstag, 21.09.2017, 14:26 (vor 3039 Tagen) @ Fair Play

Gegen "Homoerotisierung" und vogelwildes Gender-Mainstreaming? Wer macht denn sowas bzw was hat man für Nachteile bei Gleichberechtigung oder dem Schutz vor Diskriminierung von Minderheiten? Das ist doch sowas von 60er Jahre bzw. Russland heute.


1. Gibt es auch in Russland viele glückliche Menschen; die Geschmäcker sind halt verschieden. 2. Sind die entsprechenden Trends (bzw. vor allem der Kult um diese) auch hierzulande vielen schlicht zu überspitzt, ohne dass man insoweit gleich jede Entwicklung der letzten Jahre ablehnt.


Danke für die Ausführung. Auch @Ulrich.

Im niederschlesischen Oberlausitzkreis gibt es auch viele glückliche Menschen, trotzdem werden da "Juden", "Schwule" und "Zigeuner" regelmäßig diskriminiert und langgemacht. Das hat dann aber nichts mehr mit Geschmack zu tun. Ich kann aber verstehen, dass man "sowas" nicht mag, ich habe ja auch Bekannte und Familie älteren Semsters im Umfeld. Aber zwischen nichts mit zu tun haben wollen und aktiv dagegen vorgehen gibt es ja noch was. Diesen Platz können die Leute doch einnehmen, welche damit nichts anfangen können.

Einen Kult kann ich ehrlich gesagt nicht erkennen. Das ist immer schnell gesagt sobald etwas einigermaßen in den Focus rückt.

Nun, ich kann ja nur für mich sprechen. Und ich möchte definitiv niemanden diskriminieren oder gar langmachen (aber in Deiner Terminologie könnte man sagen, dass ich "sowas (in gewisser Weise) nicht mag", das gilt aber auch für viele andere Verhaltensweisen). Auch stehe ich selbstverständlich auf dem Standpunkt, dass unsere Gesellschaft unbedingt voraussetzt, dass innerhalb der verfassungsmäßigen Grenze sich jeder seine Lebensform selbst heraussuchen kann und hierfür auch nicht angefeindet werden darf. Darüber habe ich mich auch schon bisweilen mit intoleranteren, rechts-/religiös-konservativeren Bekannten kontrovers ausgetauscht.

Nur kommt insoweit manchmal den Eindruck auf, dass es nicht mehr reicht, dass andere Lebensmodelle vollumfänglich akzeptiert werden, sondern man muss diese auch noch richtig umarmen oder, etwas polemisch, man meint, die Leute verlangten noch einen Orden für die vergoldete Rosette bzw. wollen ihren Lebensstil ständig allen unter die Nase reiben. Das ist vielen einfach zu aufdringlich.

Da ich keinerlei rasssistische Ideologie teile, halte ich niemanden für per se überlegen und habe null gegen Ausländer. Dennoch meine ich wie Andere, dass die Gefahren des konservativen Islams deutlich unterschätzt werden, weil dieser schlicht nicht verfassungskonform ist. Das sagen selbst liberale Kräfte innerhalb des Islams. Dann liegt es aber auf der Hand, dass man insoweit nicht einer ungedämmten Ausbreitung zustimmen kann.


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