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Zieht sich die Scheisse schon in ein Fussball Forum (BVB)

Foreveralone, Dortmund, Donnerstag, 21.09.2017, 17:51 (vor 3039 Tagen) @ Ravenga
bearbeitet von Foreveralone, Donnerstag, 21.09.2017, 17:58

Es gibt in Deutschland noch zwei Gruppen: Gutmenschen und Nazis. Freunde und Familien reden nicht mehr miteinander; man muss aufpassen wen man wem vorstellt, sonst kommt es zum Crash der Vorurteile; usw. Es kotzt nur noch an, rafft euch alle mal und macht am Sonntag da euer Kreuz, wo ihr wollt. Geht euch einen Scheiss an, ob jetzt der eine die CDU oder der andere die AfD wählt. Genau aus solchen Gründen rede ich selten über meine politische Meinung, weil man mittlerweile aufpassen muss, dass man danach nicht verurteilt wird. Muss nur noch so kommen, dass hier im Forum manche deswegen angegangen werden.


Wer eine Partei wählt, die offen zu rechtsextremem Gedankengut steht – und das zweifellos bis in die Spitze –, der darf sich nicht über Gegenwind beschweren. Im Gegenteil: Wir haben durch unser Wissen um die dunklen Tage unseres Landes die Pflicht, uns solchen Tendenzen entschieden entgegen zu stellen.


Mehr außer aufklären usw kannst du aber auch leider nicht tuen. Wenn die Leute trotzdem die AFD ganz hypotehtisch mit einer absoluten Mehrheit in den Bundestag wählen, kann man dem Ganzen nichts mehr entgegen setzen.


Das wäre der Moment, an dem ich 'ne spontane Tour nach Venlo machen würde (One Way). Ansonsten bleibt für diesen Fall zu hoffen, dass die Nachfahren von Arthur Harris noch einmal ein paar Lancaster-Staffeln über den Ärmelkanal schicken.

Wenn dieses ADF-Deutschland dann aber nicht in den Krieg zieht und neue Lager aufstellt (was ich eben in diesem Fall nicht glaube), halte ich das für ziemlich kontraproduktiv.
Ich persönlich finde das alles ein wenig komplexer, als eine schlichte "gut" und "böse" Einteilung, aber nun gut.

Ja, AFD_Wähler sind zu verachten, aber diese Menschen entstehen ja nicht bereits im Mutterlaib.

Es gibt auf jeden Fall genug Bauställen in diesem Land und Europa, die zwar keine Garantie zur Verhinderung, aber zumindest so etwas wie eine Präventation für solch ein mögliches Szenario darstellen.

Hier mal so ein paar Punkte:

- An erster Stelle natürlich Bildungspolitik(und da sollten Akademiker der Privat-Wirtschaft eher eine geringe Gewichtung beigemessen werden.

- Ein duales Einkommensteuer-System wie in den skandinavischen Ländern

- Mehr Investitionen in sozialem Wohungsbau

- Deutliche Reduzierung von Zeitarbeit und Werksverträgen

- Ende der Zwei-Klassen-Medizin durch eine für alle verpflichtende Krankenversicherung

- Einsetzung eines Zukunftsrates mit relevanten Kräften aus Wissenschaft und Gesellschaft, der Lösungen für möglicherweise bald auf uns zukommende Herausforderungen (z:B durch Digitalisierung wegfallende Jobs) erarbeiten soll

- Modernes Einwanderungsrecht.(Asyl für pol. Verfolgte unbegrenzt, Kriegsflüchtlinge im Rahmen eines Kontingentes nach internationalen Absprachen, Arbeitskräfte nach Bedarf und Eignung über ein Punktesystem)

Der erhobene Zeigefinger wird da alleine leider nicht reichen.


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