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Die ganze ausländerfeindliche Politik der Nazis (BVB)

Ulrich, Donnerstag, 21.09.2017, 21:31 (vor 3039 Tagen) @ MarcBVB

soll doch nur davon ablenken, daß der Kapitalist kein Vater- oder Mutterland kennt. Deshalb hat Krupp Waffen an jeden verkauft und deshalb wird die Produktion dahin verlagert, wo weniger Lohn gezahlt werden muss.
Aber wenn ein Nationalspieler siw Nationalhymne nicht mitsingt, gibt es Theater.


Die Nazis waren sicherlich viel, aber keine Kapitalisten. Nationalsozialisten.

Die hatten für 5-Jahres-Pläne recht viel übrig.

Die "Sozialisten" trugen sie spätestens ab 1933 nur noch im Namen. In der Frühphase der Partei gab es unterschiedliche Richtungen, einige Vertreter würde man heute wohl als "Querfrontler" beschreiben die sich auch der Ideen linker Parteien bedienten und als nationalistische Antikapitalisten sahen. Aber im Verlauf der zwanziger Jahre verloren diejenigen die innerhalb der NSDAP irgendwelche linken oder pseudo-linken Positionen vertraten immer mehr an Bedeutung. Die beiden Strasser-Brüder beispielsweise wurden vor der Machtübernahme kalt gestellt, einer der beiden dann im Rahmen des angeblichen "Röhm-Putsches" ermordet. Der andere floh ins Ausland.

Hitler selbst hatte beste Beziehungen insbesondere zu den deutschen Großunternehmen und konnte von für damalige Verhältnisse enormen Spenden profitieren. Diese Gelder ermöglichten ihm einen auch nach heutigen Maßstäben "modernen" Wahlkampf, so nutzte er z.B. das Flugzeug als Verkehrsmittel um in allen möglichen Teilen Deutschlands möglichst viele Wahlkampfauftritte zu absolvieren. Ohne Großspender im Hintergrund wäre dies nicht zu stemmen gewesen.


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