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Corona-Demo - Liveticker beim Tagesspiege (Corona)

MSU242, Samstag, 29.08.2020, 14:30 (vor 2068 Tagen) @ markus

Also ganz ehrlich, wogegen wird da demonstriert? Die Maske? Gegen ein Stück Stoff, dass man im ÖfNV tragen muss? Oder beim einkaufen? Ansonsten ist das öffentliche Leben doch nun fast wieder erträglich...
Diese Thema ist doch nur Mittel zum Zweck. Es geht doch eher um die Politik und Merkel.
Ganz ehrlich ich könnte so kotzen. Wenn sich die Leute infizieren, dann lass sie kaputt gehen. Dann spart der Staat wenigstens weitere 15 Jahre die Rentenzahlungen. Sind ja viele Schwaben jenseits der 65 dabei. 68er Generation, die vor dem Lebensende nochmals was wildes machen will.
Das die sich dann mischen mit rechtsradikalen und Reichsbürgern zeigt doch, dass da irgendwas in Deutschland nicht mehr stimmt.
Hab letztens noch von einem Wirt eine Wutmail gelesen, wo es um die Verringerung der Personen auf privatfeiern ging. „Eine ganze Branche geht kaputt“ etc. Kurz danach schön urlaubsbilder gepostet, dann kann es ja noch nicht ganz so schlimm sein und der Staat scheint ja doch ziemlich viel aufgefangen zu haben. Mancher in Kurzarbeit konnte sich keine Urlaub leisten.
Die Leute sollen sich lieber mal ehrenamtlich engagieren. Dann kommt man später zumindest in den Himmel.


Ich selbst nehme nicht an der Demo teil und finde sie ebenso lächerlich, zumal ich niemals an einer Seite mit Rechten laufen wollen würde.
Trotzdem kann ich verstehen, dass sich Leute über die Maßnahmen aufregen, über dieses kollektive Nachziehen und sich an Regeln halten der Bevölkerung.
Die Angst, die dahinter steckt, bezieht sich doch vielmehr auf die grundlegende Macht der Politik und eindimensionale Berichterstattung der Medien. Täglich irgendwelche Meldungen über neue Infektionszahlen, Todesfällen usw. alles relativ plump niedergeschrieben ohne auf vermehrte Tests, Hintergründe der Todesfälle und und und einzugehen. Ist gibt ähnlich so viele Quellen, die eben konträr dazu berichten. Die Mitte (und leider eben auch konträre Berichterstattung) muss man sich selbst suchen!
Also Gründe um zu demonstrieren gibt es sicher viele....


Es gibt einen Trick, den alle Boulevard Medien hassen: Sich einfach auf rki.de informieren. Dort werden die von dir gewünschten Daten sachlich und unaufgeregt veröffentlicht.

Ich schaue mir täglich die Berichte des RKIs an und finde daher den "Hype" auch komplett übertrieben.
Es sind aktuell 236 Menschen in intensivmedizinischer Behandlung aufgrund von Corona, das ist trotz dieser zweiten Welle an positiven Tests tendenziell sinkend.

Alle Großveranstaltungen bis Ende des Jahres abgesagt....wovon leben Schausteller, Betreiber von Clubs, Barkeeper und Co?
Da ist nichts weitestgehend normal.

Wo können sich diese Leute Gehör verschaffen, ohne als Spinner, Reichsbürger und Co abgestempelt zu werden?

Ende April, Anfang Mai gab es die Proteste in meiner Branche (Fitnessstudios) mit Abstand und mit Maske und trotzdem war der Tenor Verschwörungstheoretiker.
Seit die Studios wieder geöffnet haben, weiß ich von keinem Ausbruch in einem Fitnessstudio. Die Lage ist aber trotzdem wirtschaftlich sehr ernst, weil die Leute Panik haben und sich nicht trauen, sich vertraglich zu binden. Dazu Leute, die nicht zahlen können wegen Jobverlust und Kurzarbeit.

Sowohl die BLM als auch die Demo Anfang August haben ja gezeigt, dass es in der frischen Luft ohne Abstand und ohne Maske keinen nennenswerten Ausbruch gab.
Und das Virus ist sicherlich nicht politisch interessiert.

Die Politik sollte einfach mal Konzepte entwickeln. Wenn ich sehe, was hier mit den Schülern los ist.
Meine Mitarbeiterin hat einen 11-jährigen Sohn. Die Schule ist komplett konzeptlos. Keine wirklichen Stundenpläne, die Lehrer sind auch mehr damit beschäftigt, auf den Abstand und die Maske zu achten als Unterrichtsstoff zu vermitteln.

Irgendwann bleibt doch dann auch mal ein Loch in der Bildung. Die Kinder können den Stoff irgendwann auch nicht mehr aufholen.

Leute, die dagegen was zu sagen haben, haben mein vollstes Verständnis.

Ich frage mich eh, wieso es zu dieser politischen Spaltung da kommt. Maske und Abstand ist plötzlich links, gegen die aktuelle Politik ist auf einmal rechtsradikal.

Man kann doch durchaus sagen, ich trage Maske im Supermarkt und im Zug, achte auf Abstand und gebe nicht die Hand, aber gleichzeitig finde ich die Konzeptlosigkeit nicht gut.


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