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Kug wird nicht aufgestockt „Perspektive für Millionen ist Hartz 4“ (Corona)

tim86, Hamburg, Montag, 23. März 2020, 23:34 (vor 17 Tagen) @ markus
bearbeitet von tim86, Montag, 23. März 2020, 23:42

Weis nicht wie ich das finden soll.
Einerseits trifft es gerade Geringverdiener sehr hart, die dann eigentlich gleich ALG 2 beantragen können.

Andererseits finde ich es ein wenig unfair, dass Kollegen die viele Überstunden haben, diese Erstmal abbauen müssen, bevor sie Anspruch darauf haben. Womit die Überstunden nur noch 40% des normalen Wertes haben(im Vergleich zu ein Kollegen direkt KUG bekommt, und bei 90% KUG wären sie nur noch 10% dessen Wert).

Aber das liegt auch daran, dass ich in ein Unternehmen arbeite, wo der BR sehr viele Rechte was die Arbeitszeit angeht raus geholt hat.

So gibt es z.B. eine BV wonach alle Überstunden freiwillig sind, d.h. der Arbeitgeber kündigt an, wir haben die nächsten x Woche viel zu tun, wer will kann Täglich bis zu 1,4 Stunden länger arbeiten.
Und dann entscheidet jeder frei ob er will oder nicht und kann auch sagen heute will ich, morgen entscheide ich dann, mir ist das heute zu blöd hier ich geh pünktlich und übermorgen mache ich dann nur 20 Minuten länger,...

Wir Vorgesetzte dürfen auch niemanden direkt ansprechen ob er Überstunden machen will, da einige Vorgesetzte dabei Druck aufgebaut hatten(bzw. wir dürfen es nur, wenn der Kollege über 80 Stunden im Minus ist, bei 120 dürfen wir die dann auch Anordnen).

Das führt aber eben dazu, dass es einige Kollegen gibt, die 120 Überstunden haben und andere die nahezu bei Null sind oder im Minus, da sie eben nie länger arbeiten. In ein Unternehmen wo der Arbeitgeber Überstunden anordnen kann, sind diese wahrscheinlich gleicher Verteielt unter den Mitarbeitern.

Um die Mitarbeiter zu Überstunden zu motivieren, steht in der gleichen BV, dass solange man unter 120 Überstunden ist, die Überstunden nur dann abgebaut werden, wenn es der Mitarbeiter will und der Arbeitgebern nicht bei einer Auftragsflaute ihn zwingen kann diese abzubauen.

Jetzt könnte es bei uns demnächst zum ersten mal seit 50 Jahren zu Kurzarbeit kommenund das Amt interessiert sich dann nicht für diese Klausel. Es wird aber noch die nächsten Wochen abgewartet, wie sich die Lage entwickelt, wenn es dazu kommt ist in Gespräch, dass je nach Lage nur noch 3 oder 4 Tage gearbeitet wird.

Jetzt ist gerade bei den Kollegen mit vielen Stunden extrem schlechte Stimmung, da diese die eigentlich wann anders abbummeln wollten und finden, dass der Arbeitgeber damit eine Abmachung bricht, auch wenn der Arbeitgeber von Gesetzgeber dazu gezwungen wird.

Ich habe noch das Glück, dass ich einer derer bin, die als letztes von der Kurzarbeit betroffen wäre. Einzig wenn sie den Laden ganz auf 0 runter Fahren, wäre ich betroffen. Plan ist aber eine Mannschaft Arbeitet Mo-Do, die andere Di-Fr bzw. Mo-Mi und Mi-Fr je nachdem wie sich die Lage entwickelt.
Ich bin nur der, der sich die Beschwerden der Kollegen anhören darf.

Ideal würde ich finden 90% KUG und Überstunden bleiben unangetastet. Da müssten die Geringverdiener nicht gleich zum Amt und die Kollegen mit Überstunden würden sich nicht verarscht vorkommen.

 

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