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Fair enough (BVB)

stfn84, Köln, Freitag, 23.08.2024, 21:59 (vor 541 Tagen) @ uwelito

Ich bin da anders gestrickt.

Bis zum Überfall auf die Ukraine hätte ich das Einsteigen von Rheinmetall wohl abgelehnt. Auch wenn schon damals die Notwendigkeit klar war, dass man auch Geld in Rüstung stecken muss (NATO) und es in meinen Augen wichtig ist dafür eigene Expertise im Land zu haben. Damit man nicht nur abhängig von anderen Ländern, multinationalen Konzernen und Co. ist.

Für mich bedeutet Zeitenwende eben genau das. Die Ukraine muss gewinnen. Dafür sind Waffen notwendig. Die muss Rheinmetall herstellen und schnellstmöglich ausliefern. Der Zweck heiligt die Mittel - und auch wenn dies nicht die Vergangenheit rein wäscht, schlucke ich diese Kröte.


Das gilt es zu respektieren. Wobei Du noch nicht ausgeführt hast, wie die Partnerschaft mit dem BVB überhaupt irgendwelche positiven Auswirkungen diesbezüglich generieren könnte.

Naja. Der Fußball ist wohl DAS Ereignis mit größter Strahlkraft.
Deshalb bezahlt Rheinmetall viel Geld. Man erhofft sich offensichtlich, dass man die Marke durch das Engagement positiv auflädt. Wie im Übrigen bei allen anderen Sponsoren.
Für mich ist das im Zusammenhang mit der Zeitenwende dann problemlos, vielleicht sogar begrüßenswert. Weil durch das Sponsoring eben diskutiert wird. Auch hier - wenn auch kritischer als es mE sein müsste.

Zudem finde ich es bemerkenswert, dass Du mich im Grunde dazu aufforderst, ein paar konkrete Beispiele für die Schweinereien von Rheinmetall zu benennen, suggerierend das dir in der Hinsicht nichts bekannt ist. Um mir dann auf die Beispiele zu antworten, dass es dir im Grunde eigentlich egal ist, was dort selbst noch in der jüngsten Vergangenheit passiert ist.

Das ist dann offensichtlich falsch rüber gekommen.
Ich habe in dieser Angelegenheit bis dato fast immer nur dumpfes Gebrabbel vernommen, bei dem häufig dann irgendwelche Halbwahrheiten verbreitet wurden.

Insbesondere die Geschichte, dass Rheinmetall ja sogar an Russland Waffen liefern wollte, obwohl sie doch die Krim annektierten…
Was eben keine wirkliche Problematik sein kann, wenn man es in den Kontext des damaligen Zeitgeschehens und der Russlandpolitik Deutschlands setzt.

Die aus der Hüfte gebrachten Beispiele zeigen, dass Du Dich offensichtlich mehr mit Rheinmetall auseinandergesetzt hast. Und ja - sauber ist das nicht. Ich finde es aus diesem Grund vollkommen legitim, wenn man diesen Aspekt kritisch sieht. Und selbstverständlich ist es auch zu respektieren wenn man deshalb das Zusammenwirken ablehnt.

Wenn ich sehe was Rheinmetall so in Gänze macht und was in meiner Welt (aktuell) richtig ist, komme ich offensichtlich zu einem anderen Ergebnis.


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