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Fair enough (BVB)

markus, Freitag, 23.08.2024, 08:10 (vor 541 Tagen) @ Giog

Zu dem Podcast müsste man einen eigenen Artikel schreiben, da sind so viele hanebüchene Dinge gesagt worden. Aber zu dem von dir angesprochenen Punkt: es wäre tatsächlich spannend gewesen, wenn zwei Fragen, die CC selbst aufgeworfen hat einmal gestellt worden wären: er sagt zum Einen, vor 2 Jahren hätte man das wohl nicht gemacht. Da wäre doch naheliegend gewesen zu fragen „warum?“ und ob sich der Sinneswandel rein aufgrund der politischen Lage ergeben hat, oder auch Rheinmetall als unternehmen einen Anteil hat (schließlich bekommt man nicht vom Verteidigungsministerium im Zuge der Zeitenwende Geld, sondern von Rheinmetall).
Zweiter Punkt ist die Stelle, wo die „roten Linien“ bei der Auswahl von Partnern angesprochen wird, aber gleich abgewiegelt wird, dass man die nicht weiter benennen wolle. Diese Debatte würde ich sehr gerne mal geführt sehen, weil an der Stelle lediglich deutlich wird, dass man mit dem arabischen Raum nix zu tun haben will (klar, die verzerren ja auch den Fußball Wettbewerb).

Das würde ich auch gerne wissen. Es war nur ganz allgemein von einer Black List die Rede.

Könnte es aber aus einem Punkt nachvollziehen, dass man die genauen Kriterien nicht verraten möchte. Denn dann können sich potentielle fragwürdige Sponsoren darauf einstellen und gewisse Erfordernisse schnell noch halbherzig umsetzen oder zu verschleiern versuchen. Das können ja u.a. so Dinge sein wie: Das Unternehmen muss sich zu einer queeren Welt bekennen, das Unternehmen darf keine Verflechtungen zu Russland haben, das Unternehmen muss nach Tarif bezahlen, das Unternehmen muss den europäischen Datenschutz respektieren.

Außerdem wissen wir ja genau, was dann ebenfalls passieren wird. Wir würden uns auch darüber wieder die Köppe einschlagen. Der eine hält die Punkte für zu weitgehend. Der andere schreibt einen Brandbrief, weil ihm diese Punkte nicht weit genug gehen. Wieder andere verlieren sich in haarkleine Differenzierungen und diskutieren die Nuancen einzelner Punkte. Das ist dann halt auch eine gewisse Gefahr: Zerrissen zu werden, wen man zu transparent ist.


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