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Neu auf schwatzgelb.de: Rüstungshersteller Rheinmetall sponsort Borussia Dortmund: Echte Liebe tötet nicht (BVB)

uwelito, Wambel forever, Mittwoch, 21.08.2024, 20:07 (vor 543 Tagen) @ polyhistor
bearbeitet von uwelito, Mittwoch, 21.08.2024, 20:10

Es wurden mehr Argumente gewünscht. Gerne liebe Borussen :)
Die Kritik an der Partnerschaft zwischen Borussia Dortmund und Rheinmetall stützt sich stark auf ethische Bedenken gegenüber der Rüstungsindustrie. Diese Sichtweise vernachlässigt jedoch entscheidende Fakten. Rheinmetall spielt eine zentrale Rolle bei der Verteidigung der Ukraine gegen die russische Aggression. Ohne diese Unterstützung könnte die Ukraine ihre Unabhängigkeit und die Sicherheit Europas kaum verteidigen.
Die Partnerschaft mit BVB zeigt Solidarität mit den Opfern von Unterdrückung und Aggression. Rheinmetall ist nicht nur ein Waffenlieferant, sondern ein Verteidiger von Demokratie und Freiheit. Fußballvereine können gesellschaftliche Verantwortung übernehmen, indem sie sich klar gegen Bedrohungen für diese Werte positionieren.
Kritiker übersehen außerdem, dass die Rüstungsindustrie Arbeitsplätze schafft und zur technologischen Innovation beiträgt, was letztlich zur Stabilität und Sicherheit in unsicheren Zeiten führt. Die Sponsoring-Partnerschaft bietet zudem die Chance, die Diskussion über die ethischen und moralischen Implikationen solcher Unternehmen zu fördern, anstatt sie zu verdrängen.

Mir geht das Engagement des BVB rund um Watzke, Cramer und unseren neuen Fussballkultur - Zuständigen nicht weit genug. In meinen Augen hätte man entweder direkt einen Deal mit der Ukraine abschließen oder aber kostenlos für Rheinmetall Werbung machen müssen. Rheinmetall liegt praktisch mit den ukrainischen Soldaten und Soldatinnen todesmutig im Schützengraben. Und von denen nimmt der BVB Geld?

Du hast natürlich vollkommen Recht, wenn Du darauf hinweist, dass ein Unternehmen wie Rheinmetall „ein Verteidiger“ von Freiheit und Demokratie ist. Genauso wie der- oder diejenige Recht hätte mit der Behauptung, Rheinmetall sei ein Verteidiger von Diktatoren und Unterdrückern. Das Dilemma von Rheinmetall ist leider, dass sie sich noch nicht einmal von den Geschäften der letzten Jahrzehnte distanzieren können ohne gleichzeitig zugeben zu müssen, dass man sich bei Bedarf (etwa nach einer Annäherung oder Abrüstung in Europa) sofort wieder den gleichen Despoten in Asien, Lateinamerika oder Afrika zuwenden müsste, wie das früher Usus war.


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