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Argumentation "Waffenhersteller verstoßen per-se gegen die Werte des Vereins" (BVB)

Phil, Mittwoch, 21.08.2024, 16:17 (vor 543 Tagen) @ mrg

Kann man so sehen. Ich glaube aber, dass jene Zeit, als die Rolle der fast kompletten Wirtschaft im dritten Reich überhaupt erstmal ordentlich thematisiert wurde, jetzt lange zurückliegt. Also die 90iger Jahre eher.

Und heute kaum noch wer denkt, dass da ja alles nur Opfer waren. Schon gar nicht im Falle einer „Waffenschmiede“. Also was sollte da noch herauskommen?

Fakt ist: sie haben, für ihre Verhältnisse, nennenswerte Beträge in jene Entschädigungsfonds eingezahlt, die dann in den 90igern (auf Druck aus dem Ausland hin, keine Frage) erschaffen wurden. Das wurde ja dann von der Bundesregierung koordiniert und man verhinderte damit, dass deutsche Unternehmen mit klagen überzogen worden wären.

Rheinmetall, wie so viele andere, zahlte ein und die noch lebenden Opfer / Angehörigen wurden „entschädigt“. Was nichts gut machte. Aber immerhin.

Das solltest du dann schon aber auch bei deiner Forderung einpreisen, dass Rheinmetall zumindest das tat. Machten auch nicht alle Konzerne / Unternehmen. Einige setzten auch einfach auf die „zeitkarte“ und wollten das einfach ewig in die Länge ziehen, bis die Opfer nicht mehr lebten.

MFG
Phil


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