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Fair enough: (BVB)

uwelito, Wambel forever, Donnerstag, 22.08.2024, 18:40 (vor 542 Tagen) @ stfn84

Ich habe es mir angewöhnt Argumente zumindest dezidierter auszubreiten, als Du es tust. Bzw. versuche ich es im Regelfall.

Du hast ja zumindest mal elf Länder genannt. Da hätte ich dann schon gerne gewusst, welche Deals denn konkret ohne Legitimation Deutschlands oder eines europäischen Staates gelaufen sind.
Bzgl. Russland kannst Du natürlich gerne auf die angebahnte Lieferung 2014 verweisen, was aber die weitere Diskussion mit Dir dazu vereinfachen würde. Kontext (Stichwort Deutsche Russlandpolitik in den 2010ern) ist wichtig.

Dass ein Wirtschaftsunternehmen aufgrund eines von der Politik in letzter Sekunde vereitelten Milliardengeschäfts klagt dürfte übrigens vor allem haftungstechnische Gründe haben. Auch wenn man das auf Anhieb vielleicht nicht verstehen muss.


Beispiel VAE:

https://www.stern.de/politik/ausland/soldaten-der-emirate-trainieren-mit-deutscher-technologie-fuer-den-krieg-8599658.html

https://correctiv.org/aktuelles/2020/02/20/wie-rheinmetall-techniker-einem-waffenembargo-davon-segelten/

Der Konzern/ die Verantwortlichen konnten aufgrund eines Taschenspielertricks legal nicht zur Verantwortung gezogen werden. Für einen Disqualifikation als Partner des BVB sollten solche Sachverhalte dennoch ausreichen.

https://www.businessinsider.de/wirtschaft/ruestungsgeschaefte-mit-russland-rheinmetall-geraet-staerker-in-bedraengnis/

Es gibt jede Menge Hinweise darauf, dass Rheinmetall auch lange nach der Krim-Besetzung noch Geschäfte mit Putin gemacht hat. Wie woanders und so oft unter dem Deckmantel der undurchsichtigen Konzernstruktur (hier die russische Tochter Aviaistok).

Es gibt zig Beispiele die unbestreitbar belegen, dass man es mit einem Konzern zu tun hat, der ab einem gewissen Managementlevel für unglaubliche Schandtaten bereit steht, solange die Kasse und vor allem auch die eigene Provision (Kickback) stimmt.
Jetzt kann man als BVB oder BVB- Fan sagen, mir ist das egal wo unser Geld herkommt, solange uns dieses Geld wettbewerbsfähiger macht. Hier sagen einige, na ja, Korruption ist halt woanders normal, knallharter Wettbewerb, Arbeitsplätze schützen usw. Am Ende muss das jeder mit sich selbst ausmachen. Ich lehne die Partnerschaft zwischen Rheinmetall und den BVB aus voller Überzeugung ab.


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