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[Politik] Hartz IV: Lebt ihr noch oder seid ihr schon arm? (Sonstiges)

istar @, Dienstag, 13. März 2018, 21:47 (vor 278 Tagen) @ Klopfer

82 Millionen Menschen in D mit je 1000 € /Monat würden dem Staat etwa 1 Billion € kosten, ist nicht so schwer zu rechnen.
Nun weiß man natürlich nicht genau, was man da alles gegenrechnen kann an Minderausgaben, aber ein Ansatz wäre wohl das hier:

Staatseinnahmen 2017 insgesamt etwa 1,5 Billionen €

Das hieße, alle öffentlichen Haushalte müssten 2/3 ihrer Ausgaben dadurch einsparen, dass keiner mehr arbeiten muss und dass alle anderen Sozialleistungen entfallen.


Fraglich ist doch, welche zusätzlichen Einnahmen für den Staat entstehen. Je öfter die 1000€ durch Konsum den Besitzer wechseln, desto mehr Steuereinnahmen gibt es. Nämlich jedesmal 19%.


Das stimmt so nicht, erstmal sind Mietzahlungen z.B. umsatzsteuerfrei, ebenso wie Immobilien, Öffentliche Gebühren oder medizinische Leistungen , dann gibt es auf Lebensmittel nur 7%, da bleibt bei 1000 € nicht mehr viel für 19 %, genau genommen sogar gar keine Mehreinnahme, weil diese 19 % für Konsumgüter auch schon nach dem alten System eingenommen worden wären.
Auf der anderen Seite würden dann die 1000€/Monat Einkommen aus der Lohnsteuer rausfallen, das wäre ein Riesenloch.

Desweiteren gibt es verschiedene Ansätze wie das finanzierbar ist wie z.B. die negative Einkommenssteuer: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bedingungsloses_Grundeinkommen

Letztendlich wäre das System nichts anderes als eine Umverteilung in der die Schere zwischen Arm und Reich zusammengeht.


Umverteilung ? Erstmal muss es ja mal etwas zum verteilen geben, bevor es "umverteilt" werden kann.
Sorry, bevor da nicht die Einnahmenseite geklärt ist, würde ich mich da nicht auf irgendwelche Spekulationen einlassen, was alles umverteilt werden kann. Und komm mir jetzt nicht mit Vermögenssteuer. Wenn der Staat seine Umverteilung bei den Vermögen einziehen will, dann sind die Vermögen schneller irgendwo auf der Welt verschwunden, als der Fiskus gucken kann und damit auch ganz wichtiges Investitionskapital verloren. Dann geht hier gar nichts mehr.

SGG
Klopfer

Ich nehme mal das Modell der Vermögenssteuer, mit dem meine speziellen Freunde von der Linkspartei in den letzten Wahlkampf gezogen sind :

-es sollten bei einem Freibetrag von 1 Mio. 5% Prozent sein.Pro Jahr, versteht sich.
Das bedeutet nichts anderes als Enteignung,denn mehr als 5% sind derzeit nicht so einfach zu realisieren .

Oder man zwingt Besitzer größerer Vermögen verstärkt in risikoreiche Geldanlagen.
Das ist kein gutes Signal für die Finanzstabilität.

Ich wäre nicht in der Position, diese Vermögenssteuer zahlen zu müssen. Wäre ich es,wäre ich ganz schnell weg.
Mir kann auch keiner verklickern, dass das gerecht wäre.Falls es überhaupt verfassungskonform sein sollte.

Zu Hartz 4: davor gab es das System der Arbeitslosenhilfe, die lag bei 56% des letzten Nettogehaltes.
Da war es also durchaus möglich, das jemand, der in grauer Vorzeit mal gut verdient hat,mehr Geld vom Amt bekam,als eine Verkäuferin in Vollzeit.

War das gerecht?

Zum BGE: eine Volkswirtschaft, die Fachkräftemangel hat,würde dadurch ökonomischen Selbstmord begehen.Es gibt nämlich nicht nur Traumjobs, mit denen man sich selbst verwirklicht,viele Jobs bis in die Mittelschicht werden einfach wegen der Kohle gemacht.
Ich jedenfalls würde erstmal sagen, tschö mit ö, ob für ein paar Monate oder bis zur Rente, würde man sehen.

Edit: dabei macht mir mein Job sogar (meistens ) Spaß.

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