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[Politik] Hartz IV: Lebt ihr noch oder seid ihr schon arm? (Sonstiges)

Professor-van-Dusen @, Berlin, Dienstag, 13. März 2018, 16:30 (vor 98 Tagen) @ Sivas

Ich finde die Hartz IV Regelung generell schlecht.

Jemand der 15-20 Jahre gearbeitet, dann seinen Job verliert, sollte anders behandelt werden als jemand der noch nie gearbeitet hat.

Wird er ja. Er bekommt meines Wissen ein Jahr (bzw. zwei Jahre bei Älteren) Arbeitslosengeld. Ob das gerecht ist? Ich weiß es nicht. Angeblich wurde die Zeit ja auch deshalb beschränkt, weil ältere Arbeitnehmer sich mit goldenem Handschlag von der Firma haben verabschieden lassen, um dann die Zeit bis zum regulären Renteneintritt mit dem Arbeitslosengeld zu überbrücken - ohne auf viel verzichten zu müssen. Auch eine Art von Missbrauch des Systems. Und damit kommst du auch schon schnell zum Kern des Problems: Einzelfallgerechtigkeit wirst du vermutlich nie herstellen, denn jedes System kann ausgenutzt werden.

Alleinerziehende Mütter sollten volle Unterstützung bekommen. Dort würde ich jedoch auf Sachleistungen bzw. der Übernahme der Kosten für die Kinder setzten. Sport, Musik Unterricht, Kita etc. Nicht das Kinder kriegen zu einem Anreiz wird. Das Geld sollte den Kindern zugute kommen.

Alleinerziehende Väter nicht? ;P

Hartz IV ist eine Grundsicherung, es soll kein schönes Leben bescheren. Schließlich lebt man von dem Geld anderer ohne einen Beitrag zu leisten. Zudem finde ich sollten Menschen die über Jahre von Hartz IV leben und jeglichen Job der ihrer Qualifikation entspricht verweigern, die Leistungen weiter gekürzt werden.

Ich wäre dafür, dass man die schwarzen Schafe die sich Dank Hartz 4 einen schönen Tage machen, härter bestraft, dafür den Menschen die wirklich bereit sind zu arbeiten jegliche Unterstützung bietet.

Das ist meines Wissens doch schon heute so, das recht hart "bestraft", also gekürzt wird. Und derzeit lässt sich leichter sagen, dass jeder irgendwo Arbeit finden kann. Aber es gab auch andere Zeiten und die wird es vermutlich auch wieder geben. Und was machst du dann mit denen, die sich bemühen, für die aber schlicht keine Arbeit da ist? Und wie unterscheidest du die sicher von denen, die sich nen Lenz machen wollen? Am Ende landest du eh wieder bei dem Punkt, dass es kaum eine Einzelfallgerechtigkeit gegen wird. Das Leben ist nun mal kompliziert. Deshalb würde ich generell weniger Parolen empfehlen. ;)

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