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3 Euro fürs Essen (Sonstiges)

dan @, DO-Hafen, Dienstag, 13. März 2018, 17:31 (vor 222 Tagen) @ DerJungeMitDemBall
bearbeitet von dan, Dienstag, 13. März 2018, 17:35

Ich würde auch behaupten, dass ein Erwachsener sich nicht für knapp unter 5 Euro am Tag halbwegs gesund ernähren kann, aber da hat die Nudeln- und Discounterhackfleischfraktion erfahrungsgemäß immer eine andere Meinung.


Mich hatte es für eine Weile direkt nach dem Studium getroffen. Insofern stimme ich Dir zu: Du kannst dich davon ernähren, aber gesund und bewusst sicherlich nicht. Durch das knappe Studienbudget war ich aber glücklicherweise hinsichtlich des Einkaufs "trainiert".

Ich habe mich während des Studiums für 120-150 Euro monatlich ernährt und das gewiss gesund und bin immer satt geworden (auch bei 3-4x Sport die Woche). Gut, zugegeben, ich bin Vegetarier und dadurch fällt schon ein großer Kostenfaktor weg (sehe Fleisch und Wurst aber ohnehin als Luxus und nicht als Grundnahrungsmittel, das mehrmals täglich verzehrt werden sollte), aber saisonales Obst und Gemüse ist hier sehr günstig (abgesehen von Bio und/oder "Luxus"- Obst- und Gemüsearten wie Erdbeeren, Spargel, Avocado,..., aber diese sind auch nicht unbedingt notwendig) und Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Brot, Haferflocken, Reis, Nudeln, ..., sind ebenfalls günstig.

Äpfel, Bananen, Kartoffeln, diverse Kohlsorten, Paprika, rote Beete, Möhren, Erbsen,..., kosten alles nicht die Welt und reichen in Kombination und Abwechslung von nur 2-4 Sorten in geringer Menge am Tag völlig aus um den Bedarf an Vitaminen zu decken. Dazu Nüsse (zugegeben teuer, aber davon reicht ebenfalls eine geringe Menge und dementsprechend reicht eine Packung länger) Brot/Haferflocken, das ein oder andere Milchprodukt und es ist auch der Bedarf (eines erwachsenen Mannes) an essentiellen Makronährstoffen, Mineralstoffen und Spurenelelemten gedeckt.

Bin inzwischen am Arbeiten und habe die Ernährung genauso beibehalten, da ich damit zufrieden bin (sehe es also nicht als Qual an ;)). Der einzige Unterschied ist, dass ich am Wochenende auch mal auswärts essen gehe (was vorher eher schwierig war).

Wenn man will, dann ist es ganz einfach, ehrlich und es lässt sich auch lecker und abwechslungsreich gestalten. Dazu braucht man nur etwas Disziplin (z.B. im Supermarkt zu den schnöden Haferflocken statt zu der bunten Müslipackung greifen) und etwas Planung (eher die Stullen von zu Hause mitnehmen als zum Bäcker zu laufen und die belegten Brötchen zu kaufen). Aber es ist definitiv möglich.

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