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[Politik] Hartz IV: Lebt ihr noch oder seid ihr schon arm? (Sonstiges)

Alones @, Budapest, Dienstag, 13. März 2018, 17:46 (vor 278 Tagen) @ Sivas

Ich behaupte nein.

Dann behaupte mal. Dadurch wird es aber nicht richtiger.

Wenn wir jedem Menschen 1000€ geben, steigen ganz einfach die Preise. Dann haben arme Menschen eben 1000€ von denen sie nicht leben können. Und nicht mehr 417€ Hartz IV.Dann hat der Pole zwar 1000€, diese wird dann direkt auf Miete etc umgelegt, da ja jeder diese 1000€ hat. Angebot & Nachfrage.

Kannst du auch noch was anderes als "Angebot & Nachfrage"? Hast du meinen Beitrag überhaupt gelesen? Bezüglich der Miete kann man ganz einfach sagen "nicht mehr als 10 oder 20 Euro pro Quadratmeter". Das kann man gesetzlich regeln. Oder man betreibt viel sozialen Wohnungsbau. Das lässt sich politisch regeln. Es muss nur gewollt sein, dann steigen überhaupt keine Mieten.

Jetzt soll das BGE also dazu genutzt werden Konzerne wie Appel am Leben zu halten? Wenn Appel nicht in China produzieren würde, aber dennoch eine Gewinnspannen von 1000%? eintreiben will, würde das Geschäftsmodell nicht funktionieren. Da wohl niemand 3-4k€ für eine Handy zahlen würde.

Apple produziert hauptsächlich in China, weil die Arbeitskosten billiger sind. In Zukunft wird diese Arbeit allerdings auch in China von Maschinen erledigt, bzw. es ist fast egal, wo Apple produziert, denn die Arbeit wird überall von Maschinen erledigt. Und ja, bezüglich der Standortwahl kommen dann noch Faktoren wie Steuern, Infrastruktur und Wertschöpfungsketten etc. hinzu. Dein Argument geht einfach nicht auf.

Die Opfer der Digitalisierung werden durchs Raster fallen und in den Sozialkassen landen. Einzig Lösung bezahlbaren Wohnraum, Essens ausgaben, kostenlose Bildungsmöglichkeiten. Dinge die nicht auf maximalen Gewinn abzielen. Mehr staatliche Einrichtungen, in Österreich wurde z.B. nicht alles privatisiert. Dort gibt es diese Wohnungsnot nicht so extrem.
Am Ende ist es wie in der Natur, wenn nicht genügend Nahrung da ist, geht die Population zurück.

Schöne Zukunftsvision. Sollen die Armen doch so lange vor die Hunde gehen, bis es keine Armen mehr gibt.

Clever wäre es also den demographischen Wandel als einen Segen zu betrachten, was wäre so schlimm daran wenn Deutschland im Jahr 2070 Nur noch 70Mio Einwohner hätte.
Dafür aber Vollbeschäftigung und einen hohen Lebensstandart.

Allein schon der Teil mit der Vollbeschäftigung wird nicht funktionieren, weil es keine Jobs für 70 Millionen Menschen geben wird. Ansonsten spielt der demographische Wandel nur eine untergeordnete Rolle, weil sich die Produktivität (insbesondere im Zeitalter der Digitalisierung) unabhängig davon entwickelt. Zumal auch das nicht aufgeht. In den nächsten Jahrzehnten werden wir bis zu 200 Mio. Flüchtlinge bekommen, von denen ein Großteil versuchen wird, nach Europa zu kommen. Die werden sich nicht auf Dauer zurückhalten lassen.

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