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Die Bundesliga ist insgesamt zu schwach (BVB)

Alones @, Budapest, Mittwoch, 10. Juli 2019, 14:48 (vor 73 Tagen) @ majae

Da sehe ich aber eher die Spiele gegen Augsburg, Hoffenheim, Düsseldorf, Nürnberg als Ursachen... das sind mit Verlaub die Gegner, die man schlagen muss, wenn man Meister werden will. Gegen Bayern ist es immer schwer und Derby ist immer ein Stück weit Lotterie.


Bayern hat nicht ein Spiel gegen Freiburg gewonnen und auch Punkte gegen Augsburg, Düsseldorf und Nürnberg liegen lassen und ist trotzdem Meister geworden.
Wenn wir aber 5:0 gegen Bayern verlieren - und das auch nur, weil die uns in der zweiten Hälfte geschont haben - dann ist das schon ein deutliches Zeichen, dass wir denen in der Rückrunde nicht ansatzweise ebenbürtig waren. Natürlich wird auf dem Papier die Meisterschaft in solch einem Spiel nicht entschieden, im Unterbewusstsein aber vielleicht schon. Und genauso wären wir in der Winterpause vielleicht nicht auf Meisterschaftskurs gewesen, hätten wir das Hinspiel gegen die verloren.
Aber klar, letztendlich haben wir in der Rückrunde drei Punkte zu viel abgegeben und die wären sicherlich einfacher durch ein Sieg gegen Augsburg zu holen gewesen, als gegen die Bayern.

Im Endeffekt ist es mehr als müßig, sich jetzt noch damit auseinandersetzen, was denn nun letztlich das eine "Knackpunktspiel" war, warum es nicht zum Titel gereicht hat. Ich sehe es allerdings schon so, dass die Mannschaft vor allem im Februar/März mal jemanden gebraucht hätte, der ein bisschen Zuversicht oder Selbstbewusstsein ausstrahlt. Aber genau in dieser entscheidenden Phase, als es wirklich nicht so gut lief, kamen dann nur die üblichen Sprüche wie "von Spiel zu Spiel denken". Dabei hätte vor allem auch das Umfeld dringend etwas Zuversicht gebraucht. Dementsprechend schlecht war auch die Stimmung, weil im Grunde jeder nur noch darauf gewartet hat, dass die Bayern wieder vorbeiziehen. Und zur endgültigen Implosion kam es dann beim Spiel gegen die Bayern. Erst danach hat man das Wort "Meisterschaft" in den Mund genommen. Das war einfach keine gute Kommunikation in Sachen Meisterschaft. Unter Klopp war das vllt. egal, weil der es ohnehin immer geschaft hat, Mannschaft sowie Umfeld maximal zu motivieren. Doch gerade wenn man einen Trainer wie Favre hat, der nicht gerade für große Worte bekannt ist, hätte jemand anderes diese Aufgabe ausfüllen müssen.

Natürlich hätte es auch trotzdem nicht zur Meisterschaft reichen können. Denn unter dem Strich waren die Bayern in der Rückrunde auch einfach eine Klasse besser. Aber zumindest bei mir bleibt der Eindruck hängen, dass man vor allem an sich selbst gescheitert ist und Angst vor der eigenen Courage hatte. Spiele wie gegen Nürnberg oder Hoffenheim passen da perfekt ins Bild. Die letzten paar Prozentpunkte haben gefehlt. Der notwendige Glaube an sich selbst war einfach nicht mehr da. Anstatt daran zu denken, etwas gewinnen zu können, war man nur noch darauf bedacht, nichts zu verlieren. Mit so einer Mentalität wird es schwierig, Titel zu gewinnen.

 

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