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Truppenabzug aus Deutschland? (Politik)

Ulrich, Donnerstag, 09.04.2026, 07:43 (vor 1 Tag, 19 Stunden, 36 Min.) @ markus

Donald Trump ist mittlerweile charakterlich auf der Stufe eines Kleinkinds angekommen, das unbedingt seinen Willen durchsetzen will. Gelingt das nicht, reagiert er mit Wutausbrüchen.

Auch Grönland spielt wieder eine Rolle.

„Erinnert euch an Grönland“: Trump droht Nato-Verbündeten mit Truppenabzug (Tagesspiegel)

"Der US-Präsident ärgert sich über die Nato. Er wirft europäischen Verbündeten vor, sie im Iran-Konflikt nicht unterstützt zu haben. Washington erwägt Konsequenzen – bis hin zum Truppenabzug."

Wie will man mit einem Mann reden, der mittlerweile vermutlich nicht einmal mehr versteht, was Völkerrecht ist? Der nicht weiß, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis ist, dass die anderen NATO-Staaten keine Vasallen sind, die den USA gefälligst beizuspringen haben, wenn die einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen? Vermutlich weiß Donald Trump nicht einmal mehr, dass er gar nicht befugt ist, aus der NATO auszutreten. Den Austritt erklären darf nur der Kongress. Allerdings könnte er die USA faktisch aus der NATO zurückziehen. Aber wie will er danach ohne die Drehkreuze in Europa, vor allem die in Deutschland, im Nahen Osten, in Nordafrika, etc. agieren?

Nato habe „versagt“: Trump will mit Rutte über möglichen US-Austritt diskutieren (Tagesspiegel)

"Die Verbündeten hätten die USA im Iran-Krieg im Stich gelassen, erklärte Trumps Sprecherin Leavitt. Trump will offenbar noch am Mittwoch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte über einen US-Austritt sprechen"

Leider müssen wir davon ausgehen, dass der geistige Zerfallsprozess bei Donald Trump auch in den nächsten Monaten weiter fortsetzen wird, ohne dass sein Kabinett unter Nutzung des 25. Verfassungszusatzes die Notbremse ziehen wird.

Und auch der Waffenstillstand im Nahen Osten ist mehr als nur brüchig.

Iran droht mit Ausstieg – Israel zweifelt an Bestand: Konfliktparteien werfen einander Verstöße gegen die Waffenruhe vor (Tagesspiegel)

"Der Iran und die USA haben sich auf eine zweiwöchige Feuerpause geeinigt. Doch es gibt bereits jetzt erste Zweifel an ihrem Bestand. Derweil stellt Trump klar: Die Waffenruhe gelte nicht für den Libanon."

Erst bezeichnet Donald Trump die vom Iran genannten zehn Punkte als geeignete Verhandlungsgrundlage, und nun hat er nicht einmal verstanden, dass auch der Libanon Teil der ausgehandelten Waffenruhe ist. Das Ganze ist einfach nur gruselig.


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