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FourrierTrans, Freistaat Sauerland, Donnerstag, 02.04.2026, 08:43 (vor 3 Stunden, 57 Minuten) @ istar
bearbeitet von FourrierTrans, Donnerstag, 02.04.2026, 08:59

Unsere großartige politische Führung hat ja immerhin dafür gesorgt, dass nun seit heute das Elend planbar ist, also Stichwort Planbarkeit. Dank unserer hervorragenden politischen Insitutionen in und um Berlin wissen wir, dass es von nun an immer nur noch ab 12 Uhr teurer wird. Gott hab unsere paternalistischen und gleichermaßen in jeder Hinsicht defizitären Institutionen selig! :-)


Das machen die in Österreich schon lange. Wie oft hab ich gehört "warum können wir das nicht auch"? Aber jetzt findet man es anscheinend auch doof.

Vielleicht war der Beweggrund dafür in Österreich ein anderer, aber hier war ja der Antrieb die in Deutschland gegenwärtig explodierenden Treibstoff-Preise, die damit aber in keinster Weise eingehegt werden. Mir ist völlig unklar, was dieser Vorgang bewirken soll.

Aber leider hast du recht, die Geopolitik in Kombination mit völlig grotesk konträren Vorschlägen nationaler Politik, wie z.B. Mwst-Erhöhung, wird den Drift in eine harte faschistische deutsche Gesellschaft nochmals beschleunigen.
Mittlerweile habe ich den Eindruck, die Führungsköpfe der etablierten Parteien wollen so schnell wie möglich den Faschismus in Deutschland zurück. Anders kann ich mir die Freak-Show nicht mehr erklären (parteiübergreifend).


Noch dicker geht es nicht? Genauso wie einzelne Stimmen eine Erhöhung ins Spiel gebracht haben, wollen andere die Mehrwertsteuer auf Lebensmittel senken.
Die parteiübergreifende "Freak-Show" ist übrigens aktuell mit soviel Krisen beschäftigt,wo man als einzelnes Land wenig Einfluss drauf nehmen kann, da wüsste ich gerne, wie es dem deutschen Michel denn genehm wäre. Den Staat nicht nur als Dienstleister für zweimal im Jahr Malle und ne dicke Karre sehen wäre schon der erste Schritt.
Und wer ernsthaft glaubt, die AfD hätte auch nur irgendeine Idee,wie es besser wäre, dem ist sowieso nicht zu helfen. Sämtliche Ideen dieser Partei (Ausstieg aus erneuerbarer Energie z.B.) sind komplett kontraproduktiv zu den aktuellen Herausforderungen, von mangelnder Demokratietreue,um es weniger drastisch als du zu formulieren, ganz zu schweigen.
Die angehimmelten Vorbilder von Weidel/Chruppalla haben die Welt dahin gebracht, wo sie grade steht.
Das ist jetzt ein Politthread, aber ging nicht anders.

Ehrlich gesagt sehe ich eigentlich keinen anderen Weg, als es so drastisch zu beschreiben. Alles andere würde ich als unehrlich empfinden.

Es gibt einen todsicheren Weg, wie man die AfD loswird. Wenn man nicht seit mindestens 15 Jahren den offenkundig falschen Weg gegangen wäre, dann hätte es die AfD auch nie gegeben. Das Protegieren des Großkapitals muss dringend aufhören. Wenn, mein liebstes Beispiel, z.B. ein deutscher Industrie-Großclan eine Teilsparte (defacto die Teilsparte, die jahrelang und bis heute als die Zukunft der Klimatechnik beschrieben wird, sicherlich zurecht) seines Konzerns zu einem steuerlichen Nulltarif veräußert und dann die drölf Milliarden Euro im Grunde vollständig in ausländische Volkswirtschaften transferiert, ein klassischer Asset-Change, und diesen Move dann irgendwann alle in diesem Milieu machen, dann ist klar, dass das soziale Gefüge über kurz oder lang implodieren wird. Denn "der Deal" war immer, "wir lassen euch steuerlich im Großen und Ganzen in Ruhe und nennen das Ganze dann irgendwas mit "Betriebsvermögen" (natürlich könnt ihr euer rein privates Vermögen da auch mit reinpacken) und ihr sorgt im Gegenzug für gute Arbeitsplätze" und der ist schon lange einseitig aufgekündigt. Egal was man anbietet, egal was getan wird (z.B. Gaspreisbremse für die Industrie), es ist immer noch alles so schlimm und es werden immer neue Gründe gefunden, warum in Deutschland keine Jobs aufgebaut werden können (bzw. abgebaut werden müssen). Also welche, die der Staat nicht mit einer Zusatzleistung unterstützen muss, damit sich die Menschen die Miete leisten können. Was in der deutschen Medienlandschaft auch im Grunde täglich falsch dargestellt wird, ist die Tatsache, dass diese Arbeitsplätze nicht einfach nicht mehr gebraucht werden, sie werden anderswo 1zu1 wieder aufgebaut. Es ist nicht so, als wäre die wertschöpfende Tätigkeit dahinter nicht mehr vonnöten.
Ich verspreche dir mit meiner schwarz-gelben Seele, dass wenn dieser dem Durchschnittsdeutschen an die Wand drückende Irrsin aufhört (und das ist ohne Frage möglich, in Deutschland ist Kohle ohne Ende, man muss nur enstprechend aggressive Gesetzesreformen umsetzen), in 10 Jahren die AfD auf dem Friedhof der Gescheiterten zu begutachten ist.


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