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Reiche: Spritpreis wird nicht auf der deutschen Autobahn gebildet (Politik)

markus, Sonntag, 05.04.2026, 21:45 (vor 2 Stunden, 14 Minuten) @ Jens

Unfälle, bei denen z.B. ein schlechter Autofahrer mit niedriger Geschwindigkeit auf die linke Spur wechselt ohne den von hinten heranrauschenden zu beachten bzw. richtig einzuschätzen werden als Unfälle mit hoher Geschwindigkeit gewertet obwohl der schnell fahrende gar nicht Schuld hatte. Das ist auch eine Machenschaft der "Pro Tempolimit Fraktion".


Dafür hätte ich dann gerne Belege. Fakt ist, dass 2023 43% aller Unfälle mit Todesfolge Geschwindigkeit als Ursache hatten. Das wird sich durch eine Reduktion auf bspw. 120km/h automatisch verändern. Dein o.g. Beispiel wird dann auch unrealistischer. Auf der A24 zwischen HH und Berlin gibt es 48% weniger Unfälle seit Einführung von Tempo 130.

Wobei der genaue Grund „die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten oder für die Straßen- oder Witterungsverhältnisse zu schnell“ lautet. Wenn Menschen sich nicht an bereits vorhandene Begrenzungen halten oder bei Schnee und Eis nicht angepasst fahren, ist das unabhängig von der Idee, die restlichen Abschnitte zu begrenzen.

Besonders auf Autobahnen ist zu schnelles Fahren eine der Hauptunfallursachen. 43 % der Getöteten auf Autobahnen kamen bei Unfällen ums Leben, bei denen mindestens eine beteiligte Person die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte oder für die Straßen- oder Witterungsverhältnisse zu schnell fuhr (121 Getötete). Auf Landstraßen kamen 34 % der tödlich Verunglückten (541 Getötete) bei solchen Geschwindigkeitsunfällen zu Tode, innerorts lag der Anteil bei 20 % (181 Getötete).

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_248_46241.html

Aber natürlich ist Geschwindigkeit an sich auch ein Faktor. Muss es sein, Physik lässt sich nicht austricksen. Je langsamer, desto weniger passiert. Nur möchte man ja auch zeitnah an einem Ziel ankommen und nimmt das höhere Risiko in Kauf. Ansonsten könnte man einfach generell auf 30 km/h reduzieren, damit zukünftig möglichst gar nichts mehr passiert.

Außerdem reduzieren diejenigen, die auf ihr Geld aufpassen müssen eh schon seit längerem ihre Geschwindigkeit.


Ist das so?

Lässt sich nicht belegen. Aber rein logisch betrachtet: Wenn mir das Tanken teuer vorkommt, es im Portmonee weh tut, fahre ich dann noch 180 km/h auf der Autobahn und denke mir „hoffentlich verbietet mir das der Staat, dann kann ich endlich langsamer fahren und Geld sparen“? Oder komm ich dann von selbst auf die Idee, das nicht mehr zu tun?

Ich selbst fahre nur zum Überholen mal auf der linken Spur (dann auch mal 150 oder 160), sonst möglichst 120 bis 130. Ich merke schon, dass höhere Geschwindigkeiten mehr Konzentration erfordern bzw. mir voll bewusst wird, wie lang dann der Bremsweg wäre. Aber auch (schon die ganze Zeit) um weniger zu verbrauchen. Denn ab 130 geht der Verbrauch ganz rapide nach oben.


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