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NEIN(!) (BVB)

markus, Dienstag, 26.11.2024, 20:15 (vor 444 Tagen) @ Scherben

Da kann man auch unterschiedlicher Meinung sein, kein Problem.

Ich finde halt nur, dass Mitbestimmung und Demokratie mehr sind als einmal im Jahr eine Stimme abzugeben, und letztlich scheint mir für eine funktionierende Gesellschaft und einen funktionierenden Verein wichtiger zu sein, dass möglichst viele Leute den Arsch hochkriegen und sich engagieren. Und gerade beim BVB sprechen wir ja seit vielen Jahren davon, dass da wirklich viele Menschen richtig Zeit und Energie investieren, fernab jeglicher Mitgliederversammlung. Diese Leute stellen zugleich auch einen Großteil derer, die sonntags den Weg nach Dortmund antreten, obwohl sie samstags schon da waren, und ich kann per se nichts Schlimmeres daran finden, wenn diese maßgeblicher für Vereinsentscheidungen sind als ein Zuschauer aus dem fernen Kiel.

Ich weiß zwar was du meinst, aber es überzeugt mich nicht, wenn ich rein den demokratischen Prozess betrachte. Da hat eben jedes Mitglied exakt gleich viel Gewicht und es ist nicht davon abhängig, ob jemand viel oder wenig Zeit und Energie investiert.

Was ich hingegen richtig finde, ist, dass besonders engagierte Mitglieder/Gruppen Sonderrechte haben sollten. Deshalb finde ich es genau richtig, dass die aktiven Fangruppen gewisse Privilegien haben (wie zum Beispiel ADK und Räume im Stadion). Aber was die demokratische Mitbestimmung betrifft, da kann ich das nur so sehen, dass jedes Mitglied gleich viel Gewicht hat und eine möglichst hohe Beteiligung sinnvoll ist.

Die abgelehnte Abstimmung hat ein wenig Geschmäckle. Das sieht so aus, als haben einige Angst gehabt, dass eine großflächigere Abfrage zu einem anderen Ergebnis führen könnten. Die Gefahr ist natürlich da, da den weniger engagierten Mitgliedern Rheinmetall egal sein werden. Da wird der Anteil der Gegner geringer sein. Aber sowas hat auch Chancen. Es ist ja nicht verboten, im Vorfeld die Werbetrommel zu benutzen und für eine Ablehnung zu werben. Und nun stellen wir uns mal vor, zehntausende Mitglieder würden bei der Abfrage mehrheitlich dagegen sein. Dann hat das einfach so viel Gewicht, dass Rheinmetall von sich aus vielleicht einen Rückzieher macht, da der Schaden deutlich größer ist. So aber wird Rheinmetall das einfach nur zur Kenntnis nehmen und die paar hundert Ablehner als nicht nennenswerte Größe betrachten.


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