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Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB zwischen JHV und Aktionärsversammlung: Grobes Foul von Aki Watzke (BVB)

Phil, Dienstag, 26.11.2024, 08:26 (vor 444 Tagen) @ WBSTRR

Ganz prinzipiell bin ich schon der Auffassung, dass die Form der Mitgliederversammlungen (und Jahreshauptversamlungen ebenso) in ihrer Durchführung in das Jahr 2024 überführt werden sollte. Sprich, es sollte defintiv hybride Lösungen geben und es sollte, wie bei Aktiengesellschaften ja auch, möglich sein, dass jedes Mitglied (sofern es rechtlich stimmberechtigt ist) losgelöst von der körperlichen Anwesenheit die Möglichkeit hat, an den Abstimmungen (und der Versammlung) teilzunehmen.

Wie dsa ermöglicht werden kann (also ob z.B. ein Mitgliederbeschluss dafür nötig ist), weiß ich nicht, aber man sollte dies dann doch zeitnah mal in Angriff nehmen.

Und dies sehe ich vollkommen losgelöst von diesen Einzelfragen im HInblick auf derart "operartive" Anträge, die ja dann weniger das Vereinsleben selbst betreffen, aber auch bei solchen Anträgen wie jenem, der auf eine AfD Mitgliedschaft abzielt.

Wir haben dann schon ein Repräsentanz Problem und das war mal anders. Zumindest dann, wenn klar war, dass wichtige Anträge oder Dinge zur Abstimmung stehen. Dass das rechtlich keine Rolle spielt, also wie viele Mitglieder da sind, ist schon klar. Aber Ziel muss es ja schon sein, dass man da nicht an einem Großteil des Vereins vorbei agiert. Da muss sich dann ein Verein schon Gedanken machen.

Ansonsten handelt es sich hierbei natürlicha uch um symbolische Beschlüsse. Die Geschäftsführung der KGaA kann schlichtweg das tun, was im Rahmen ihrer Kompetenzen ist. Völlig losgelöst davon, was auf der Mitgliedervesammlung eines Eigentümers dann beschlossen wird.

Im Prinzip ist es so wie mit jenen Anträgen im Bundestag, die dann z.B. beschließen wollen, dass man der Ukraine Waffensystem xy liefert. Der Bundestag ist zwar DER Sourverän und wenn das dort beschlossen würde (also Mehrheiten findet), hätte dies eine Bedeutung, schlussendlich entscheidet dies aber nicht der Bundestag, sondern die Bundesregierung bzw. der Bundessicherheitsrat. Und zwar losgelöst von Beschlüssen im Bundestag.

Ob es nun stilistisch sinnvoll ist, eine derartige Befragung zum Rheinmetall Sponsoring, noch nachzuschieben? Ich habe da auch meine Zweifel. Der Beschluss steht und das hätte man dann, keine Frage (da hat Sascha Recht), vor den Versammlungen durchziehen müssen.

Ich aber bin prinzipiell mehr als skeptisch, dass wir in operativen Einzelfragen wirklich auf diese Gleise abbiegen wollen. Wo soll das dann enden? Und wie soll eine Geschäftsführung dann noch wirklich sinnvoll agieren können, wenn eigentlich über jeder etwas kontroverseren Entscheidung diese Verfahren schweben (also Mitglieder stimmen ab, ob sie das wollen oder man befragt sie einfach irgendwie - was im übrigen dann für sich genommen ja auch nicht direkt eine repräsentative Info würde).

MFG
Phil


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