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Neu auf schwatzgelb.de: Der BVB zwischen JHV und Aktionärsversammlung: Grobes Foul von Aki Watzke (BVB)

stfn84, Köln, Dienstag, 26.11.2024, 10:22 (vor 444 Tagen) @ Redaktion schwatzgelb.de

Vorweg vielleicht mal:
Ich halte das Vorgehen von Aki Watzke für unglücklich und falsch.
Die Mitgliederversammlung hat etwas zur Entscheidung vorgelegt bekommen, sie hat entschieden. Das Votum ist zu respektieren, ungleich wie Viele nun dabei waren.

Man darf aber festhalten, dass die Beschlüsse des e.V. in erster Linie eben für den e.V. und damit den Eigentümer der KGaA gelten. Watzke darf dann selbstverständlich für ein anderes Vorgehen sein als das was auf der Versammlung unter Leitung unseres Präsidenten Lunow dann so entschieden wurde. Das ist in meinen Augen alles unglücklich und - wie erwähnt - auch aus meinen Augen der falsche Ansatz, aber kein "grobes Foul" oder ein Abstimmen bis das Ergebnis passt.

Der Antrag hat doch im Grunde erst einmal keine unmittelbare Folge.
Zunächst ist doch mal Lunow am Zug. Er müsste jetzt auf Cramer, Treß und Watzke zugehen und fordern die Optionen für eine Beendigung des Sponsorings darzulegen.
Dann gibt es doch ad hoc wohl zwei Optionen:

1) Keine vorzeitige Beendigung möglich. Vertragsverlängerung wird nicht durchgeführt.
2) Vorzeitige Beendigung möglich, ggf. unter Zahlung einer Vertragsstrafe, mindestens aber verbunden mit fehlenden Einnahmen.

Wenn die KGaA dann Lunow sagt, wir können zum 27.11. raus, müssen aber die Lücke von x Millionen Euro refinanzieren, wäre Lunow als Eigentümer wahrscheinlich in der Situation diese Finanzlücke zu schließen. Natürlich nicht ad hoc, aber für den Fall, dass ein anderer Eigentümer des BVB (Aktionär) den e.V. für diese operative Einmischung verklagt. Das würde gerichtlich geklärt und dann würde man halt sehen was passiert; eine Rückstellung wäre womöglich notwendig. Lunow wird es wohl kaum aus seiner eigenen Tasche bezahlen wollen, sodass er dann wieder an die Mitglieder heran treten dürfte um zu eruieren, woher man denn bitte das Geld nehmen solle.
Da der Antrag aber das Thema "Wer zahlt die Zeche" explizit ausgeklammert hat, kann man sich schon fragen, ob das alles in allem jetzt glücklich war.

Für mich gibt es nun viele Verlierer.
Natürlich hat die Geschäftsführung der KGaA zur Kenntnis zu nehmen, dass die Mitgliederversammlung ein Problem mit dem Sponsoring hat. Watzke kann aber immer noch so agieren wie er mag - bis Lunow ihn halt rausschmeißt.

Lunow - der ja offensichtlich vorher einverstanden war - ist aber mindestens ebenso beschädigt, da er seine Entscheidung nun ja zurückdrehen soll.


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