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Spielkontrolle kann man auch kollektiv erreichen (Spieltage)

Will Kane, Biosphärenreservat Bliesgau, Samstag, 20.08.2022, 21:46 (vor 1231 Tagen) @ Ingo

Gibt bei uns niemanden, der das Spiel ordnet und auf dem Platz eine Idee hat, was zu tun ist. Daher brechen wir auch regelmäßig ein, wenn es hektisch wird. Nach dem Anschlusstreffer muss das Team anders agieren. Ruhig bleiben, Risiko minimieren und abgeklärt die Sache zu Ende spielen. Diese Person gibt es aber nicht. Nach dem Wechselüberfluss ist völlig der Faden verloren gegangen.
Und so etwas muss das nahe Umfeld ums Team herum eben auch herbeiführen. Daran mangelt es uns seit langem. Über Nacht wächst das natürlich auch nicht heran, man kann nur hoffen, dass Terzic dafür ne Idee hat und wir in den nächsten Jahren etwas entwickeln und die richtigen Spieler dafür ins Team bauen.

Es ist mAn nicht unbedingt nur eine Frage des Personals, sondern eher noch eine Frage der Spielweise und der taktischen Ausrichtung.

Werder war heute im Mittelfeld überlegen, auch wenn man kurz vor Abpfiff mit 2:0 hinten lag. Man stand kompakt gegen den Ball, hat durch geschicktes Mittelfeldpressing den Spielaufbau des BVB entscheidend gestört, hat diszipliniert die Passwege zugestellt und ein organisiertes Gegenpressing praktiziert und immer eine freie Anspielstation im Mittelfeld gehabt.

Dabei ist das Mittelfeld eigentlich der Schwachpunkt Werders. Individuelle Klasse findet man hier eher weniger. Mit Groß besetzt ein Kicker das defensive Mittelfeld, der erst im hohem Fußballeralter in einer Notsituation aus der Regionalligamannschaft heraus den Weg zu den Profis gefunden hat. Hat man in der 2. Bundesliga noch gerne den langen Ball als Mittel zur Überbrückung des Mittelfelds gewählt, so sieht das nun in der Bundesliga bis jetzt anders aus. Kollektives konzeptionelles Mittelfeldspiel, diszipliniert und konzentriert durchgeführt. Nicht mehr, nicht weniger.

Das könnte durchaus ein Beispiel für uns sein. Wir können uns einen bestimmten Spielertypen nicht schnitzen und falls wir und uns um entsprechende Spieler auf dem Transfermarkt bemüht haben sollten, so sind wir da wenig erfolgreich gewesen. Wobei man abwarten muss, welchen Input Öczan geben kann, den man mAn nicht unterschätzen sollte. Aber wenn ich bestimmte Spieler nicht habe, dann muss ich eben den Weg gehen, den Werder heute gezeigt hat.

Hier ist klar Trainer Edin Terzić gefordert. Es ist sein Job.


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