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Der fehlende Plan B (BVB)

hanno29, Berlin, Samstag, 02.03.2019, 09:04 (vor 2613 Tagen) @ guy_incognito
bearbeitet von hanno29, Samstag, 02.03.2019, 09:08

Für den Plan B fehlen aber auch die Spieler.

Was waren das noch für Zeiten, als Hummels mit einem präzisen langen Ball auf Lewandowski 50 m überbrückte, der Angespielte den Ball mit dem Rücken zum Tor annahm und weiterverarbeitete. Reus und Co. konnten bequem nachrücken.

Wenn der Trainer keinen "Schrank" vorne möchte, der eine Alternative zu den Kleenen darstellen könnte, dann sind hohe lange Bälle für die Katz. So ein Plea, Mateta, Haller-Typ täte uns gut, aber darüber haben wir uns schon die Fingern wund getippt... .

Wir bekommen gegen solche Teams durch dieses endlose Kurzpassspiel aber auch wirklich null Tiefe ins Spiel. Wenn man wenigstens die Außen konsequenter mitnehmen und dort Tiefe generieren würde, könnte einiges gehen. Augsburg hat es doch gestern und gegen Bayern gezeigt: wer konsequent den Rückraum besetzt, muss nicht scharf vors Tor flanken, flach nach hinten kann eine Waffe sein.

Seit Gündogan ist niemand mehr da, der das kann. Dahoud sollte in seine Fußstapfen treten, aber die Fußstapfen wird er nie ausfüllen können. Kagawa und Gomez (auch wenn noch jung) spiel(t)en keine Rolle und sonst ist halt niemand da, der die Tiefe ins Spiel bringen kann. Dann spielt man sich lieber bis zum Strafraum wund, um dann in 5 Sekunden wieder bei Bürki zu sein, weil man vorne keine Ideen hat. Aber auch die Konter, die gefahren werden, haben an Durchschlagskraft verloren, die waren noch unser Aushängeschild in der Hinrunde.

Ja, Sancho probiert es desöfteren, wird aber ohne Unterstützung des AV oder des zentralen Offensiven einfach gedoppelt, bzw. von Augsburg sogar getripelt.

Wir werden noch diverse Punkte in dieser Saison abgeben, da mittlerweile jedes Graupenteam kapiert, dass wir nur dann die Tiefe in unser Spiel bekommen, wenn man selbst zu hoch steht und das Zentrum nicht richtig besetzt. Ich habe aber leider das Gefühl, dass Favre das nicht versteht, bzw. verstehen möchte.

Vor allem auswärts. In Freiburg, in Berlin wird man mit so einer Leistung nicht bestehen. Freiburg wird vielleicht nicht so defensiv wie im Hinspiel stehen, aber zuhause sind sie eine Macht, da haben schon andere ihr blaues Wunder erlebt.


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