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Der fehlende Plan B (BVB)

hanno29, Berlin, Samstag, 02.03.2019, 08:28 (vor 2613 Tagen) @ CHS

Der BVB ist mittlerweile ausrechenbar geworden, ob wir gegen die Bayern oder Augsburg spielen, immer die gleiche Sose. Das kannst Du machen, wenn Du top besetzt bist, sind wir aber nicht auf allen Positionen und schon gar nicht auf der Bank.
Gegen Augsburg, Nürnberg, Düsseldorf fällt es einen besonders auf die Füße, wenn sich der Gegner hinten reinstellt und uns machen lässt, aber niemand zu finden ist, der den Knoten lösen kann. Das Ballgeschiebe in Endlosschleife, ohne das jemand da ist, der mal den tödlichen Pass spielen kann, ist ermüdend (wohl auch für die Spieler). Dann bringt es auch nichts, wenn man bis zur 60 Minute wartet und hofft, dass Doppel-Paco noch irgendwie 2 Dinger reinwürgt, die Zeiten sind vorbei.

Nein, in so ein Spiel muss man von Beginn an anders reingehen, nicht was die Einstellung angeht, die sollte Voraussetzung sein (falls nicht, großes Problem!!), nein, als BVB muss man sich auch dem Gegner anpassen, da bringt es nichts, wenn man im Mittelfeld 2 def. Mittelfeldspieler aufstellt, die nun wirklich nicht dafür bekannt sind, nach vorne das Spiel zu (er)öffnen. Problem an der Sache, es ist niemand mehr da, der das machen kann. Kagawa lässt sich in der Türkei feiern, den brauchte man auch nicht, weil es ja keinen Plan B gibt. Dahoud spielt mal so oder so, und weil er mal so oder so spielt, sitzt er vermehrt auf der Bank.

Ich hatte vor der Saison gehofft, dass man mit Favre einen Trainer bekommt, der flexibel ist, was die Taktik angeht, er beschäftigt sich ja, wenn man seinem Ruf Glauben schenken mag, wie kein Anderer mit diesem Sport, nur springt dabei leider kein Plan B heraus.
Defizite auch bei der Gegneranalyse? Wenn Sammer schon meint:

„Da kommt Borussia Dortmund mit dem Maßstab: Die sind schon deutscher Meister. Aber die sind unreif. Die sind einfach unreif. Das Spiel wurde im Kopf entschieden. Das sieht man schon länger. Die wussten nicht, was auf sie zukommt.”
„Wir haben schon vor dem Spiel darüber gesprochen: Wissen alle Spieler, was auf sie zukommt? Hakimi wusste es nicht, Sancho nicht, Zagadou nicht.“ Damit nahm Sammer zwei Jungstars in die Pflicht, die in dem wichtigen Spiel keine gute Figur machten.
Sammer unterstellte der Mannschaft eine falsche Einstellung: „In diesen Spielen verhalten sie sich nicht wie ein Champion, sondern wie eine durchschnittliche Mannschaft in der Bundesliga.“

wirf das kein gutes Licht, auch auf das Trainerteam, denn sie sind nun mal auch dafür verantwortlich, dass man Augsburg ernst nimmt, ja auch das Augsburg, dass eine Woche zuvor in Freiburg untergegangen ist


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